Archiv für die Abteilung 'Moving Movies'

Zeuge der Geschichte (21/22)

Montag, 27. Juli 2020 23:34



Als ich vom Tod der Schauspielerin Olivia de Havilland erfuhr, nahm ich seufzend Abschied von der ersten Liebschaft meines Lebens.

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Abteilung: Moving Movies, Selbstbespiegelung, Zeuge der Geschichte | Kommentare (2) | Autor:

Zeuge der Geschichte (20)

Montag, 6. Juli 2020 21:06


Als ich vom Ableben des brillanten Komponisten Ennio Morricone vernahm,
wollte ich meine Mundharmonika aus der Schublade ziehen und ihm zu Ehren das Lied vom Tod spielen.

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Abteilung: Moving Movies, Musicalische Ergetzungen, Zeuge der Geschichte | Kommentare (7) | Autor:

Zeuge der Geschichte (18)

Donnerstag, 6. Februar 2020 19:54


Als ich vom Tod des großen Künstlers Kirk Douglas las, verlor ich meinen Glauben ans ewige Leben, doch den an die Unsterblichkeit nicht.

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Abteilung: Moving Movies, Zeuge der Geschichte | Kommentare (6) | Autor:

Matinee mit Mozart

Freitag, 15. November 2019 17:51



Die folgende Liebeserklärung an den unvergleichlichen Filmkünstler Martin Scorsese erschien erstmals in KONKRET 5/2000, anläßlich der deutschen Premiere von „Bringing Out the Dead“. Aus Anlaß des neuen, vermutlich finalen Spielfilms des einzigartigen Kinogenies Scorsese, „The Irishman“, hat Kay Sokolowsky den alten Aufsatz aus dem Dateidschungel geborgen, durchgeflöht und (von Kleinigkeiten abgesehen) für sehr gut erhalten befunden.
Sokolowskys (selbstredend hymnische) Besprechung des „Irishman“ finden Sie übrigens im befreundeten Weblog „Die Nacht der lebenden Texte“.
Der Abfall-Admin

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Hüter des Schreins
Ich kann über Martin Scorsese nicht reden, ohne persönlich zu werden. Kein anderer Regisseur, dessen Werke mir ebenso viel bedeuten, dessen ästhetisches Programm mir gleich einleuchtet, dessen Blick auf die Welt und ihre Einwohner ich mir mit ähnlicher Passion angeeignet habe. Vor anderen, und gar nicht einmal wenigen, Regisseuren rutsche ich ehrfürchtig auf den Knien. Vor, mindestens, fünf liege ich anbetend auf dem Bauch. Mein Pantheon ist wirklich gut bestückt. Aber neben diesem kleinen, asthmatischen, freundlichen, wütenden Italoamerikaner schrumpfen all die Götterbilder, selbst Kubrick, Ford, Hitchcock, Spielberg und Eisenstein, zu Götzen. Ihn, Marty, liebe ich; ich liebe ihn wie, mindestens, Frau von Bingen ihren mystischen Bräutigam.

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Abteilung: Director's Cut, Moving Movies, Selbstbespiegelung, Sokolowsky anderswo | Kommentare (7) | Autor:

Viel Glück und viel Segen auf allen Radwegen

Donnerstag, 27. Dezember 2018 18:52


Mein werter Freund und verehrter Kollege, der Autor, Darsteller und Spezialist Fritz Tietz, feiert heute seinen 60. Geburtstag; und falls es je einen jüngeren 60-Jährigen gab, dann zeigt ihn mir. Wer das Vergnügen und den Lebensgewinn erfahren durfte, diesen gentilen Mann kennenzulernen, wird sich umstandslos mit ihm über das runde Jubiläum freuen und Meister Tietz nur das Beste wünschen. Wem es noch nicht vergönnt ward, dem empfehle ich dringend das Geburtstagsbukett, das die löblichen „Prinzessinnenreporter“ ihm geflochten haben. (Den Kennern selbstverständlich genauso.)

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Abteilung: Gute Nachrichten, Lieder ohne Werte, Moving Movies, Sokolowsky anderswo | Kommentare (1) | Autor:

Schnipsel: 21. November 2018

Mittwoch, 21. November 2018 23:30


Nutz und Nullität der EEG-Diagnose
Im Radio erzählt mir ein Neurologe, daß chronische Schlafstörungen oft eine Depression zur Folge hätten und schon deshalb behandelt gehörten.

Was aber, wenn jemand nicht schlafen kann, weil er deprimiert ist?

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Abteilung: Die Spezies hat‘s verkackt, Kaputtalismus, Moving Movies, Musicalische Ergetzungen, Schnipsel | Kommentare (6) | Autor:

Schnipsel (2): 9. März 2018

Freitag, 9. März 2018 2:14

Überwältigt vom Tempo, in dem die spätbürgerliche Gesellschaft ihren sittlichen und politischen Untergang betreibt, hat der Verwalter des „Abfall“ entschieden,seinen auktorialen Ehrgeiz beiseitezulegen und auf eine Gesellschaft, die im Zeitraffer zerbricht, mit Splittern und Fragmenten zu reagieren. Immer noch besser fassungslos zu stammeln als ohne Fasson zu schweigen. Deshalb: Schnipsel aus der Wahnwelt.

Wechselnde Mehrheiten ausgeschlossen

Habe ich gehofft, daß die Sozen den Seeheimer-Putschisten in die Suppe spucken würden? Ja. Ich bin nun mal ein Tor. Habe ich geglaubt, daß dafür eine echte Chance bestünde? Nein.

Viel zu grell, allen Widerspruch überdröhnend, beschworen sämtliche Qual.medien den Untergang der SPD bei baldigen Neuwahlen, die drohende Explosion der EU sowie die „Verantwortung“ des gemeinen Sozialdemokraten fürs Vaterland. Damit kriegt die Herrschaft den braven Genossen nämlich jedesmal: Lieber genehmigt der den Ersten Weltkrieg oder winkt die Hartz-IV-Tyrannei durch, als sich nachsagen zu lassen, Partei- über nationale Interessen zu stellen. Das typische SPD-Mitglied unterscheidet sich mittlerweile von seinem Analogon bei der CDU allenfalls durch Kleidung und Posen, aber auch das verwischt immer mehr; siehe z. B. Jens Spahn und Lars Klingbeil.

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Abteilung: Der schreckliche Iwan, Die Spezies hat‘s verkackt, Kaputtalismus, Moving Movies, Qualitätsjournalismus, Schnipsel | Kommentare (12) | Autor:

2017: Die Abrechnung

Montag, 25. Dezember 2017 20:00

Screenshot © KEXP/YouTube

Dieses Weblog ist kein Hort des Frohsinns, das weiß niemand besser als ich. Auch im verstrichenen Jahr habe ich den „Abfall“ vor allem dazu benutzt, meinen Zorn zu verklappen, meine Fassungslosigkeit und mein Entsetzen. Während ich jedoch beim Polemisieren und (Achtung, Blödwort:) Polarisieren halluzinieren kann, meine Ohnmacht vor den Verhältnissen würde durch das Wort transzendiert, müssen Sie, geschätztes Publikum, meine schlechte Laune ertragen, obwohl Sie davon vielleicht selber mehr als genug haben.

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Abteilung: Adventskalender, Moving Movies, Musicalische Ergetzungen | Kommentare (0) | Autor: