Archiv für die Abteilung 'Sokolowsky anderswo'

Programmempfehlung

Donnerstag, 16. November 2017 21:51

Der geschätzte Freund und Kollege Fritz Tietz hat für den Deutschlandfunk ein Feature realisiert, das ich mir gespannt anhören werde, morgen abend, ab 20.10 Uhr. Zum einen bin ich sehr interessiert, weil es hier um die Wirklichkeit geht, nicht umidas, was die Kanzlerin gernIgut hätte. Zum anderen, weil der TV-Veteran Tietz hier sein Debüt als Radio-Autor gibt. Ich zweifle nicht daran, daß es ihm glanzvoll gelingen wird. Zum letzten werde ich hinhören, weil Fritz Tietz mich für das Stück interviewte und ich schon aus Eitelkeit wissen will, was Sokolowsky so und wie erzählt hat. Erst danach guck ich mir das Manuskript an (spicken gilt nicht)!

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Abteilung: Die beste aller Welten, Kaputtalismus, Sokolowsky anderswo | Kommentare (3) | Autor:

Replay mit Replikanten

Donnerstag, 5. Oktober 2017 23:42

Kay Sokolowsky hat sich Denis Villeneuves neuen Spielfilm „Blade Runner 2049“ angesehen und für das löbliche Filmblog „Die Nacht der lebenden Texte“ aufgeschrieben, was er von dieser Fortsetzung eines Meisterwerks hält.


Wenn Sie mehr erfahren möchten über einen hochpeinlichen Vorgang vor der Aufführung, über Wunder aus dem Computer und die gemischten Gefühle eines durchaus wohlwollenden Kritikers, klicken Sie bitte hier.

Gez. „Abfall“-Admin (aka Soko-Replikant)

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Abteilung: Moving Movies, Sokolowsky anderswo | Kommentare (0) | Autor:

Vom Zentralorgan

Freitag, 18. August 2017 18:49

Alle Revolutionen kommen aus dem Magen.
Napoleon Bonaparte

Ehe Sie es von Ihrem Internisten erfahren – Kay Sokolowsky hat auf der „Wahrheit“-Seite der Taz ein entschiedenes Wort für den Magen eingelegt. In der großen „Sommer-Debatte über Organe“ trifft er auf den Magenverächter Michael Gückel. Das Duell der Autoren hat Ari Plikat gewohnt souverän illustriert. Den Gewinner nach Punkten muß die Leserschaft ermitteln.

Eine Leserschaft, um dies hinzuzufügen, die sich bestimmt schämen würde, für die Lektüre nichts zu entrichten, nicht mal einen Online-Kommentar.

Mit gehobenem Zeigefinger: der „Abfall“-Admin

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Abteilung: Sokolowsky anderswo | Kommentare (0) | Autor:

Der Unhold vs. das Genie

Mittwoch, 5. Juli 2017 23:45

Cover Konkret 7/2017 © Konkret-Verlag

Kay Sokolowsky hat sich für die aktuelle Ausgabe von Konkret ausführlich mit Charakter und Gesinnung des US-Präsidenten Trump befaßt. Unter dem Titel „Der Mob regiert“ wird die gar nicht so steile These aufgestellt und begründet, der 45ste sei ein waschechter Gangsterboß, die Regierung Trump ein monströses Racket und die Story seines Aufstiegs vom halblegalen Baulöwen zum Mobster-in-chief idealer Stoff für einen Mafiafilm von Martin Scorsese.

Leser Jan Kuhlmann schmeichelte dem Artikel so, wie es sich ein Autor nur wünschen kann: „Zuvor noch großes Lob für ‚Der Mob regiert‘ von Kay Sokolowsky. Ich wünsche mir mehr Politiker-Porträts dieser Art und empfehle als nächstes Minister De Misère. Oder: Doppelporträt Lafontaine/Wagenknecht. Herr Sokolowsky: bitte immer so weiter!“ Sokolowsky sagt Merci und gelobt, sich zu bemühen.

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Abteilung: Sokolowsky anderswo | Kommentare (3) | Autor:

Ein bißchen verknallt …

Donnerstag, 15. Juni 2017 23:46

Wunderfrau in zivil

… hat sich Kay Sokolowsky, nämlich in die Schönheit, die Sie neben diesen Zeilen sehen. Wer sie ist, warum ein älterer Herr wie er die junge Dame anschmachtet und was das alles mit antiken und modernen Mythen zu tun hat: Das können Sie im Partnerblog „Die Nacht der lebenden Texte“ erfahren. Das heißt, in einem taufrischen Gastbeitrag von Sokolowsky.

Was dort nicht steht, ist dies: Der Autor lebt trotz Narreteien weiterhin in einer glücklichen Ehe, seine Frau duldet weiterhin seine – unter anderem hier und hier dokumentierten – Flirts mit Frauen, die er gar nicht persönlich kennt. So lange er keinen Fanclub gründet oder im Wohnzimmer einen Altar für seine Idole errichtet. Aber das wird nie passieren, denn vom Duft der Räucherkerzen würde auch Kay Sokolowsky übel.

Ich wiederum freue mich, ziemlich neutral, mit dem Bild oberhalb dieser Zeilen meines Meisters Weblog schmücken zu dürfen. Bevor womöglich zum vierten Mal diese irgendwie obszöne EU-Graphik die Startseite verunstaltet.

Aber nun ab in die „Nacht“, wenn ich im Namen meines Herrn bitten darf!

Gez. „Abfall“-Admin

Photo: „Gal Gadot cropped lighting corrected”,
by Gage Skidmore [CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons

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Abteilung: Selbstbespiegelung, Sokolowsky anderswo | Kommentare (2) | Autor:

Covenant & Comments

Mittwoch, 17. Mai 2017 22:54

Durchsage –: Der Blogger bittet mich, Sie darauf hinzuweisen, daß er soeben einen bitteren Verriß des neuesten Ridley-Scott-Krachers „Alien – Covenant“ veröffentlicht hat. Und zwar in Volker Schönenbergers löblichem Filmblog „Die Nacht der lebenden Texte“, wo Kay Sokolowsky mittlerweile fast Stammgast ist.

Die Polemik enthält ziemlich viele, so nennt man das heute, Spoiler sowie Thesen und Metaphern, über die der Autor gern streiten würde. Außerdem gesteht Sokolowsky seine alte Bewunderung für einen Schöpfer, der in neuerer Zeit leider bloß Nachgeburten auf die Welt bringt. Diese ganz schön persönlichen Ansichten enthalten übrigens auch ein Robert-Gernhardt-Zitat ohne Quellenangabe. Der Autor ist gespannt, welcher Leser es als erster aufspürt.

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Abteilung: Inside "Abfall", Selbstbespiegelung, Sokolowsky anderswo | Kommentare (4) | Autor:

Die Zukunft war gestern – Epilog

Sonntag, 30. April 2017 0:01

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Aktuelle Marginalie:
Meister Brunners Schäflein

Wegen der Fülle des Materials, das hier verarbeitet werden soll, aber auch aufgrund einer Frage, deren Lösung mein Schreiben blockierte, habe ich beschlossen, diesen Epilog nicht erst vollständig, sondern als work in progress zu publizieren, bevor das geschätzte Publikum die Geduld komplett mit mir verliert. Eine Publikationsweise, die allerdings recht gut zum Medium, in dem dies publiziert wird, paßt. Ich hoffe, dem Blogpost täglich alle paar Tage je nach Laune einen weiteren Abschnitt hinzufügen zu können.
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I. Legenden

(Indem er von diversen Illuminationen berichtet, gibt der Autor eine hoffentlich nicht zu umständliche Erklärung ab, warum dieser Epilog eines Nachworts so viel Zeit und Raum braucht.)

Was das Bild links oben in diesem Zusammenhang bedeuten soll, ist ohne ein anderes Bild nicht erschöpfend zu erklären.

Oberflächlich dagegen scheint die Sache klar: Sie, diese Milchstraße, dies kosmische Juwel, steht für alles, was Science Fiction (SF) sein sollte. Ein Ausblick in die Unendlichkeit, die Abgründe der Welt. Eine Erkenntnis unserer menschlichen Grenzen, zugleich eine Herausforderung, diese Grenzen zu erweitern. Eine unwiderstehliche Anregung, über den Platz der Menschheit im Universum nachzudenken und über den Sinn dieses Weltalls, mithin unseres Daseins in mindestens so vielen Facetten zu spekulieren, wie die Galaxis Sonnen hat. Und, im besten Fall, vereint sich mit den anderen Aspekten die schiere Schönheit der Ausführung, sei diese Schönheit nun dem Zufall oder der Inspiration geschuldet.

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Abteilung: Litterarische Lustbarkeiten, Selbstbespiegelung, Sokolowsky anderswo | Kommentare (15) | Autor:

Saint Martin und die Oscar-Nacht

Freitag, 3. März 2017 21:22

Heute gleich zwei Hinweise in eigener Sache – der eine etwas spät, der andere ganz schön aktuell.

Was mir zu Martin Scorseses neuem Spielfilm „Silence“ eingefallen ist, können Sie gegen die entsprechende Verkaufsgebühr aus der Märzausgabe von KONKRET erfahren. Es sind nicht nur Nettigkeiten; und man darf mir glauben, daß ich kein Vergnügen dabei empfinde, einem Scorsese-Film Abzüge in der B-Note zu erteilen. Die makellose Konstruktion und Bildgestaltung von „Silence“ bewundere ich zwar ohne Rest. Aber die Geschichte, die Moral, der Katholizismus … Na ja.

Ich verfaßte die Rezension Anfang Februar. Inzwischen hege ich den Verdacht, daß Scorsese mit „Silence“ Buße tun will für die Obszönitäten des „Wolf of Wall Street“, für den Heidenspaß, den er dabei hatte. „Kundun“ folgte ja ebenfalls auf eine große Ausschweifung und Höllenfahrt, nämlich „Casino“.

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Abteilung: Selbstbespiegelung, Sokolowsky anderswo | Kommentare (1) | Autor: