Die Zukunft am Mittwoch

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Spread the word!“ ist eine der beiden Devisen, die der Autor, der einen selbstgewählten Auftrag ausführt, immer befolgen sollte (die andere: „Don‘t cheat with words!“). In den vergangenen Jahren habe ich keine Mission so eifrig und so gern erfüllt wie meine Werbung für die literarische Science Fiction und ihre Klassiker. Obschon meine 24-monatige Serie in Konkret seit Oktober beendet ist, sehe ich mein Säen der frohen Botschaft lange nicht ans Ende gekommen. Leser dieses Blogs, die mein Nachwort zum Epilog von „Die Zukunft war gestern“ verfolgt haben, wissen, daß noch vieles ungesagt ist. Ich hätte übrigens gar nix dagegen, von einem freundlichen Mäzen für ein paar Wochen vom schnöden Broterwerb befreit und beim Verbreiten der Botschaft unterstützt zu werden. (Aber da kann ich leider lange warten.)

Support kommt, wie immer, von Menschen, die man nie auf der Rechnung hatte. Doch solche Überraschungen tun dem Autor gut, bestätigen den Missionar in ihm und belegen, daß die Leute, die man erreichen will, gelegentlich echt erreicht werden. So beispielsweise die „Gruppe für den organisierten Widerstand“ (GROW), die mich nach Lektüre meiner Konki-Serie zu ihrer Veranstaltungsreihe „Kantine 3000“ eingeladen hat. Was mir ordentlich schmeichelt. Und deshalb werde ich übermorgen, am 16. November, um 19 Uhr in der berühmten Roten Flora im Namen meiner Lieblingsnarretei das Wort verbreiten:

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Es wird eine ziemlich persönliche Angelegenheit werden, zumal im einleitenden Vortrag, mit lauter Erinnerungen an die Zukunft. Zum Ausgleich darf das Publikum in den Fragerunden dem Vortragenden gern persönlich kommen.

Und vielleicht lernt der Typ auf der Bühne dabei etwas von den Typen im Auditorium – das wäre das Geilste. (Kein Scheiß!) Also: bis übermorgen! (Und wenn Sie auf mich keinen Bock haben, dann kommen Sie, bitteschön, um den wunderbaren Schauspieler Jörg Pohl zu erleben, der mich erfreulicherweise bei der öffentlichen Liebhaberei unterstützt.)

Ein Kommentar

  1. 1

    Eine sehr schöne Sache! Ich freu mich für dich und beneide alle, die dabei sein werden. Ich selbst werd’s nicht live zwischen die Sterne schaffen, weil ich mich leider nicht gleich morgen aus der Shareholder-Welt befreien kann. Verdammt noch mal! Aber wer weiß, vielleicht wird’s irgendwann mal klappen, in fernerer Zukunft …

    Mit diesem Programm auf Tournee zu gehen, würde mich freilich reizen. Man wird ja noch was wünschen dürfen. – Wie auch immer: Irgendwann komm ich bestimmt mal wieder in Deiner Stadt vorbei; ich sag rechtzeitig bescheid. KS

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