Dorf der Verdammten

Wo kommen eigentlich all die Idioten, Sackgesichter, Spinner und Soziopathen her, die in den Online-Foren nichts als Scheiße labern, und zwar avec plaisir, und die mit ihren giftigen Keimen jede Diskussion ersticken?

Wo werden all diese Leute auf- und hochgezogen, die dank ihrer Kleingeisterei gar nichts kapieren, aber es großartig verstehen, aus jeder Debatte den Verstand zu saugen? Eventuell stammen sie von hier:

Strassenschild_Trollhof_(c)_Kay_Sokolowsky


Bei einer etwas irrlichternden Radtour nahe dem Schweriner See haben wir, eventuell, eine (die?) Zuchtstation für Menschen-, Vernunft-, Kultur- und Manierenfeinde gefunden. Viel näher heranzufahren trauten die Liebste und ich uns nicht; man muß seinen kurzen Urlaub ja nicht mutwillig versauen.

Falls aber Sie, liebe Leserin, werter Leser, es wagen mögen, dort genauer nachzusehen: hier die Luftdaten:

 


Donnerstag, 11. August 2016 23:37
Abteilung: Sommerfrische, Unerhört nichtig

5 Kommentare

  1. 1

    Du komunnistisches Nazischwein bist doch blos zu schwul, um einen Gedanken korreckt zu formuliern.
    Verzeihung ich fick deine mutter du Opfer!

    Nach Rücksprache mit dem Autor – ja, er meint es nicht so* – und in der Hoffnung, daß meine Leser intelligent genug sind, diesen Unflat richtig einzuordnen, steht hier zum ersten, aber auch einzigen Mal ein Satz, in dem meine Mutter in solch einem Zusammenhang erwähnt wird. Igitt. KS
    * „(Ich) dachte, in einem Beitrag über Trolle wäre es durchaus angemessen, wenn solch einer auch vorkommen würde …“

  2. 2

    Der raffinierte Troll verwässert Diskussionen und lenkt sie in ungewollte Richtungen, und zwar so subtil und raffiniert, daß man es am Anfang noch gar nicht merken kann.
    Was Daniel da imitiert, ist doch nur der gewöhnliche User, auch wenn es zum Blöden hin fließende Übergänge geben mag.

    „Mag“ ist gut … Und Trolltum mit Begriffen wie Raffinement und Subtilität zu verbinden, finde ich auf jeden Fall … couragiert. Das im Troll lauernde Bösartige, Soziopathische – das hat, finde ich, Daniel Lüdke gut getroffen. Sonst hätte ich diesen widerlichen Dreck doch nie veröffentlicht! KS

  3. 3

    Die Orthographie ist schon ein wenig zweifelhaft, die Syntax dieses Unflats jedoch so gut wie einwandfrei – keine Sorge, man sieht sogleich, daß es sich hier um einen sensiblen Schönschreiber handelt, der sich den garstigen Trollpelz bloß übergeworfen hat. Und seine guten Manieren vermag er auch nicht überzeugend zu verbergen: Schließlich bittet er sogar noch um Verzeihung für seinen Wunsch, einer älteren Dame, nun ja, näher zu kommen.
    Smiley sowie ROFL + Doppel-LOL!

    j4f *fg*. KS

  4. 4

    Daniel Lüdke ist der Til Schweiger der Trollimitatoren. Das hätte ja eine Anke Engelke besser gekonnt. Aber seine Idee empfinde ich als ganz artige Überhöhung des etwas platten Sokolowsky-Späßchens. Nichts für ungut, ich trolle mich ja schon.

    Ich mache keine Späßchen. Nie. Aber schlechte Witze: Die mach ich für mein Leben gern. KS

  5. 5

    Nachdem „South Park“ in den letzten Staffeln wirklich schwach war, werden in der aktuellen (20.) Staffel u. a. Internettrolle auf amüsante Weise abgehandelt (sowie Social-media).
    Im Gegensatz zu früher ist die Handlung jetzt nicht mehr in einer Folge durch, sondern dauert die ganze Staffel. Bis jetzt (vier Folgen) ist das recht witzig. Man kann sich das auf southpark.de für lau angucken.
    Ich empfehle das mal an dieser Stelle.

    Ich geb’s gern weiter. KS

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