Hinter den blauen Bergen

Neben zwei kleinen Mädchen, die vergnügt ein Puschelhündchen gassiführen, warte ich auf Grün. An dieser Ampel müssen Fußgänger eeewig ausharren, denn sie ist, obwohl mitten in einem Wohnviertel, nicht für Menschen, sondern Automobile da. Die Mädchen vertreiben sich die Zeit mit dem Absingen eines Liedes, das ich seit gut vier Jahrzehnten nicht mehr gehört habe, und ich vergesse ein paar Sekunden lang zu atmen vor Staunen, daß Kinder immer noch diese Verse kennen: „Von den blauen Bergen kommen wir, unser Lehrer ist genauso doof wie –“

Nein, ruft eins der Mädchen, das heiße nicht „doof“, sondern „dumm“. Die beiden probieren die alternative Version aus, aber das bringt sie derart aus dem Konzept, daß ihnen der dritte Vers nicht richtig einfallen will: „Mit der Brille auf der Nase … auf der Nase so ein Hase …“ Sie merken, daß es nicht weitergeht und kichern im Kanon. Meinetwegen? Die lachen doch nicht über mich?! Ich schaue zu ihnen hinunter, und sie sehen einander an, die hübschen Fratzen rosé vor Fröhlichkeit. Ob sie mich überhaupt wahrnehmen?

Und ob ich ihnen sagen sollte, wie die Zeile lautet? Aber da ist ihnen schon was eingefallen: „Mit der Brille auf der Nase ist er schöner als ein Hase – von den blauen Bergen kommen wir!“ Und sie lachen, wie nur Herzensfreunde miteinander lachen können, und die Ampel schaltet endlich um, und singend rennen sie mit ihrem Wuffi hinüber, und ich stapfe hinterher, und die folgende Viertelstunde bekomme ich das Liedchen nicht aus dem Kopf.

Verdammte Gören, denke ich, da habt ihr was angerichtet! – Tatsächlich bin ich bloß neidisch: auf diese Weltvergessenheit, diesen Spaß. Auf diese Jugend. Mit der Brille auffer Nase seh ich aus wie falscher Hase.

***

Lange Zeit hat das Bloggen mir dabei geholfen, Schreibblockaden zu überwinden. Ich probierte was aus, und wenn es danebenging, war‘s egal: „Es sind ja bloß Notizen.“ Eines Tages aber begann ich, das Bloggen wichtig zu nehmen, und bald war es vorbei mit der Unbekümmertheit um verhatschte Sätze, mißratene Form und miese Pointen. Ich entwickelte Ehrgeiz und wollte nurmehr Bedeutendes ins Netz setzen.

Ich vergaß, was ich mir vor knapp sieben Jahren, als diese Bloggerei begann, vorgenommen hatte: nie an ein Publikum denken, schon gar nicht auf eines schielen. Der einzige Leser, den ich mir vorstelle, so mein Vorsatz, bin ich. Kommen andere Leser hinzu, freu ich mich. Kommt niemand, soll‘s mir egal sein. Alle Erwartungen an meine Blogposts will ich ignorieren, wenn sie meinen nicht entsprechen.

Das waren einfache Regeln, doch schleichend verloren sie an Gültigkeit. Mehr und mehr ist es deshalb im „Abfall“ zugegangen wie im Büroviertel nach 20 Uhr, das heißt, es ging immer weniger.

Statt rauszuschwatzen, was der Tag mir beschert hat, statt das Scheitern an einem Thema – formal oder gedanklich – geschehen zu lassen und es mit einer anderen Sache frisch zu versuchen, biß ich mich fest, verschluckte mich, verlor den Appetit. Irgendwann begann ich mich regelrecht zu fürchten vor diesem, meinem Blog und seinem – kleinen, weitgehend feinen – Publikum.

Ich bildete mir ein, etwas bieten zu müssen für die Zeit und die Aufmerksamkeit, die meine Leser mir widmen, ihnen beweisen zu müssen, daß ich es wert sei, gelesen zu werden.

Also kritzelte und klimperte ich nicht mehr vergnügt für mich hin. Also fing ich etwas an und ließ es liegen, wenn ich kein Ende fand oder Mißverständnisse – nicht bei mir, sondern beim imaginierten Leser – in Kauf zu nehmen hatte. Also fing ich immer weniger an (und trotzdem wuchs die Halde angebrochener Postings immer höher). Also hörte ich irgendwann gleich wieder auf. Weil ich nur noch daran dachte, wie ermüdend und zermürbend es wäre, Lesern zu erklären, was Sie mißverstanden haben. Wie mies, andererseits, ich gearbeitet haben muß, wenn Leser mich mißverstehen.

Wie weit ich mich vom Grund entfernt hatte, aus und auf dem 2012 der „Abfall“ erwuchs, merkte ich im vergangenen Herbst. Ich bzw. „Der Admin“ erhielt eine formlose E-Mail zwecks Abbestellung des Newsletters. Ich kannte den Absender nicht, er oder sie hatte nie was kommentiert. Dennoch dachte ich stundenlang darüber nach, womit ich es mir verscherzt hatte, weshalb jemand, der bzw. die den Newsletter mal abonniert hatte, nun nichts mehr von mir wissen wollte. Mein Tag war gründlich versaut; der folgende auch eher grau.

***

Dabei lag in der Option aufs Versagen, aufs Fragment, geradezu die Voraussetzung für jedes Posting, als ich mit dem Weblog loslegte. Diese Site als „Abfall“ zu betiteln war ein bißchen kokett, zugegeben, aber auch Programm. Was hier veröffentlicht würde, sollte tatsächlich nirgendwo sonst verwertbar sein. Ideenscherben, vom Tisch Gefallenes, Aussortiertes, eventuell echter Schrott, an dem außer mir niemand je etwas finden könnte. Eine, meine Art von Internet-Notizbuch.

Diese alten Regeln sollen ab sofort wieder gelten. Kein müßiger, eitler, lähmender Gedanke mehr an ein Publikum, das ich zwar nicht verachte, dem ich aber auch nie wieder angeleint nachlaufen will, jedenfalls nicht in diesem Bezirk. Ich erlaube mir hier jede Sünde. Außer an der Sprache (eingedenk freilich, daß ich ein Sünder aus Schwäche bin wie alle Menschenkinder).

Ich nehme mir das Recht zurück, niemand außer mir gerecht zu werden. Ich verspreche nicht, daß es sich für irgendwen außer dem Autor lohnt, im „Abfall“ zu wühlen; ich verspreche überhaupt nichts. Sofern jedoch bei meiner zufälligen Produktion von Worten ein Essay, ein Aphorismus oder ein Gedicht abfällt (haha), welche auch an anderer Stelle bestehen könnten, wäre ich gewiß nicht gram darum. Falls Sie sich von so viel Egozentrik und so wenig Verläßlichkeit nicht abgestoßen fühlen, sollen Sie mir als Gast willkommen sein.

Gibt es Leser, die sich von solch vorsätzlicher Eigenbrödelei nicht abschrecken lassen? Mal gucken. Sind da Beobachter, die mehr als klinisches Interesse daran haben, mir zuzusehen, wie ich gegen eine Wand laufe und es gleich danach mit einer anderen Wand probiere? Möglicherweise. Schließlich hole ich mir die Beulen, nicht sie; und vielleicht ist ein Anlauf, der gelingt, auch ohne schönen Abgang unterhaltsam.

Der Blogger erfindet sich alt, sozusagen. Es wäre ihm ein Plaisir, Sie weiterhin an seiner Web-Seite zu wissen. Aber für Sie schreibt er nicht. Was er hier buchstabiert, ist vor allem für ihn selbst interessant, und es muß, darauf legt der Blogger Emphase, niemand sonst interessieren. Er macht seine Art Notizen und spitzt nicht darauf, daß irgendwer davon Notiz nimmt.

Ich habe nicht vor, Sie über den Wert meiner Bloggerei zu täuschen. Es kann sogar passieren, daß ich es darauf anlege, Sie zu enttäuschen. Ich schreibe hier nach meiner Lust und Laune, und sobald ich mich selber langweile, höre ich einfach auf, obwohl es für Sie, liebe Leserin, werter Leser, grad erst interessant wird. Ich werde mich bestimmt geschmeichelt fühlen, wenn Sie sich trotzdem für das Gerümpel interessieren, das ich hier ausbreite. Seien Sie aber bitte nicht böse, wenn ich Sie ignoriere. Okay?

Okay. Dann will ich mal wieder anfangen.

***

(Hinten) stand der Diener des jungen Königs, das war der treue Heinrich. Der treue Heinrich hatte sich so betrübt, als sein Herr in einen Frosch verwandelt worden war, daß er drei eiserne Bande hatte müssen um sein Herz legen lassen, damit es ihm nicht vor Weh und Traurigkeit zerspränge. Der Wagen sollte den jungen König in sein Reich abholen; der treue Heinrich hob beide hinein und stellte sich wieder hinten auf, voller Freude über die Erlösung. Und als sie ein Stück Wegs gefahren waren, hörte der Königssohn hinter sich, daß es krachte, als wär etwas zerbrochen. Da drehte er sich um und rief:

„Heinrich, der Wagen bricht!“
„Nein, Herr, der Wagen nicht,
es ist ein Band von meinem Herzen,
das da lag in großen Schmerzen,
als Ihr in dem Brunnen saßt,
als Ihr eine Fretsche was‘t“

Noch einmal und noch einmal krachte es auf dem Weg, und der Königssohn meinte immer, der Wagen bräche, und es waren doch nur die Bande, die vom Herzen des treuen Heinrich absprangen, weil sein Herr wieder erlöst und glücklich war.

Photos:
Fußgängerampel Handschaltung Stuttgart 2011“ (Aufmacher/Ausschnitt),
by 4028mdk09 [CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons

Ampel 3931“ (Ausschnitt), by Moros [CC BY 3.0],
via Wikimedia Commons

Ampel-Kassel-02“ (zwei Ausschnitte),
by No machine-readable author provided.
Kryp assumed (based on copyright claims). [CC0],
via Wikimedia Commons


Sonntag, 24. März 2019 0:18
Abteilung: Inside "Abfall", Selbstbespiegelung

17 Kommentare

  1. 1

    Testfrage:
    Welcher ebenso verschollene Ohrwurm kommt bei dem Wort „Kokosnuss“ in den Sinn?
    Kleiner Tipp: es handelt sich um eine gestohlene Kokosnuss.
    Mit besten Grüßen,
    Daniel

    Es handelt sich selbstverständlich um den Grundschulklassiker „Drei Chinesen mit der Kokosnuß“. KS

  2. 2

    sehr gut, ich freu mich drüber und drauf!

    Was wiederum mich freut. KS

  3. 3

    „Erkenntnis und Irrtum fließen aus denselben psychischen Quellen; nur der Erfolg vermag beide zu scheiden. Der klar erkannte Irrtum ist als Korrektiv ebenso erkenntnisfördernd wie die positive Erkenntnis.“ Ernst Mach

    Theoretische Physiker sind am Ende doch die einzigen Philosophen, die man ernstnehmen kann. KS

  4. 4

    Hosiannah!! Ich freu mich immer, wenn im Abfall was Neues auftaucht. Es braucht definitiv nicht perfekt zu sein, denn anregend und/oder amüsant ist es sowieso immer. (Ich hoffe, es verstärkt nicht die Perfektionismusblockade wieder, wenn ich anmerke, dass Ihre letzten beiden Texte in der Konkret über die Junggreise des Grauens in der einen und die Spekulantenknechte in der anderen „Volkspartei“ schon nahezu perfekt waren.)
    Froh und erwartungsvoll im Vorabbereich der kommenden zahlreichen Posts …

    Nein, ich laß mich nicht unter Druck setzen. Nein, ich laß mich nicht unter Druck setzen. Nein, ich laß mich nicht unter Druck setzen. KS

  5. Stefan Zimmermann
    Sonntag, 24. März 2019 12:48
    5

    Lieber Herr Sokolowsky,
    schön von Ihnen zu hören. Wenn ich meinen Kommentar vom 4.11.2018 zitieren darf: „Schreiben Sie, was Ihnen frommt“. Zwar bin ich mir einigermaßen sicher, dass Ihre Beiträge für mich auch künftig zu den erfreulichsten Erscheinungen in diesem Internet gehören werden, aber das soll Sie in der Tat nicht kümmern. Also: einfach munter drauflos und hoffentlich bis bald!

    Der Autor dankt von Herzen! KS

  6. 6

    Ach, lieber Herr Admin des Abfalls: Sie könnten ja im Zuge der landläufigen Selbstkontrolle ein Icon setzen, dass darauf hinweist, dass das Produkt eher abfällig zu lesen sei. Was mich betrifft – ich brauche und bräuchte es nicht; ich genieße auch die Dinge, die Ihnen nicht so gut gelingen. (Und ob ich das mitbekomme, bezweifle ich eher). Kurz – füllen Sie bitte weiterhin ihren Abfallkorb.
    Ergebenst, Andreas Laaß

    Thx für den Vorschlag, aber: nee, echt nicht. – Danke, daß Sie am Abfallball bleiben! KS

  7. 7

    Hatte just dieser Tage einen ähnlichen Geistesblitz Daniel Düsentriebschen Ausmaßes, welcher mir ohne jedweden Anlaß ins Hirn schwurbelte; der Anfang eines Abzählreims, der mir vermutlich vor mehr als 50 Jahren letztmals über die Lippen gekommen sein dürfte:
    Auf dem Klavier steht ein Glas Bier
    wer davon trinkt – der stinkt!
    Vielleicht können Ihren Admin die folgenden Zeilen ja etwas aufheitern…

    »Mannheim, September 1929.
    Zahlreiche, im Laufe der letzten Jahre lautgewordene Beschwerden prominenter Künstler und Korporationen über die in Mannheim, im Gegensatz zu andern Städten, deprimierend wirkende Zurückhaltung in der Form der Beifallsbezeugungen geben uns Veranlassung, unsre Mitglieder recht herzlich zu bitten, um Verstimmungen vorzubeugen, den Künstlern jeweils den ihrem Range entsprechenden Empfang zu bereiten und am Schlusse eines Konzertes durch Verweilen auf den Plätzen den Dank zu zollen, der dem Ansehen Mannheims als Kunststadt nicht widerspricht.
    Mit vorzüglicher Hochachtung
    Der Vorstand.«
    Peter Panter, Die Weltbühne, 04.03.1930

    Beste Grüße

    Schön blöder Reim, prächtiges Zitat – vielen Dank für beides! KS

  8. Fluchtwagenfahrer
    Montag, 25. März 2019 10:17
    8

    Hallo Hr. Sokolowsky,
    nicht im Gerümpel zu stöbern könnte bedeuten das,
    „All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen, Zeit zu sterben.“
    Rutger Hauer aus Blade Runner
    LG
    Einfach reinhauen

    Aye, aye, Sir! KS

  9. 9

    Den Artikel vom 14.03. find ich gut. Gruss

    Am 14.3. hab ich doch gar nichts veröffentlicht … Ach so, DESHALB! KS

  10. 10

    Nur weiter mit diesem Abfall. Ich wühle darin.
    Die besten Grüße

    Danke für den Zuspruch! KS

  11. 11

    Immer wenn ich hier einen neuen Eintrag vorfinde, gleich welcher Art, wird’s mir ein wenig leichter ums Herz. Und sei’s bloß deswegen, weil ich hier die Worte finde, die mir selbst in letzter Zeit so oft fehlen.
    Der „Abfall“ mag keinen Beifall brauchen und vielleicht noch nicht mal Kommentare. Verdient hat er beides.

    Und wenn mich etwas WIRKLICH freut, dann ist es, von Dir zu hören/lesen, lieber Kai! KS

  12. 12

    Lieber verehrter Blockade-Blogger (wegen angeblich extrem anspruchsvoller Leser und Kommentatoren):
    Exakt so geht es mir auch – als Kommentator(in). Mir bricht der kalte Schweiß aus, wenn ich meine Rechtschreibfehler betrachte und mir vorstelle, wie der Blogger beim Lesen mit den Zähnen knirscht, weil er es nicht fasesn kann, solche Trottel als Leser zu haben, die noch nichtmal wissen, wie man „idiosynkratisch“ schreibt (schreibt man das so?). Ich kann jetzt nur aus dem Gedächtnis zitieren, was ich mit dem Geburtstags-Orakel (war es die 55?) seinerzeit nachgemacht, aber nicht gepostet habe: Joseph Brodsky (im „Unsterblichen Dichter“) schreibt auf einer Seite, deren Zahl ich nicht verrate sinngemäß Folgendes: Dass es total egal sei, was man schreibt, wie man es schreibt und für wen man schreibt, es wäre in JEDEM Fall so, dass es den Leser verändert und zwar ein-für-allemal, er wäre danach nie mehr derselbe wie vorher.
    Ich wollte das wörtlich hierher posten, aber ich habe mich nicht getraut: Zu dick aufgetragen, dachte ich mir, das hört sich ja an wie auf der Schleimspur dahergekrochen. Aber es ist nunmal so, dass das Orakel – IHRE Anregung hin! – mir das gesagt hat und seitdem gehe ich liebevoller mit meinen eigenen Texten um (manche müssen meine Texte lesen, ob sie wollen oder nicht)und sage mir: Wenn sie den Leser nicht jetzt verändern, dann halt in zwei Jahren. Oder in 10 Jahren. Oder in 100. Wobei ich zu bedenken gebe, dass ich Blogs schon immer misstrauisch betrachtet habe, denn sie verhindern (manchmal, nicht immer), dass man so lange verstopft bleibt, bis es dann richtig in der Hose kracht – was anscheinend in der Natur der Sache liegt und das Zu-schnell-Erzählte, nicht Verdichtete sich auf diese Weise für die Nicht-Unsterblichkeit rächt. Dieses Gefühl ist mir jedoch in Ihrem Blog noch nie untergekommen, nur damit das jetzt nicht als Abbestellung von Irgendetwas missverstatnden wird. Josi

    Liebe/r Josi, erst mal herzlichen Dank für Ihren liebenswürdigen Kommentar! Und, zweitens: Seit einiger Zeit korrigiere ich die Kommentare meiner Leser nicht mehr. Ich tu einfach so, als wären keine Fehler drin. (Und irgendwann finde ich hoffentlich ein WordPress-Kommentarmodul, das den Kommentatoren das nachträgliche Edieren erlaubt UND meine Version nicht zum Crash bringt.) KS

  13. 13

    Ich weiß gar nicht mehr, welcher Ihrer konkret Beiträge mich auf ihre Website geführt hat, wars irgendwas in Zusammenhang mit einer Radtour zum Gedanken an Horst Tomayer oder etwas ganz anderes. Auf alle Fälle ist es schon einige Zeit her, ich stöbere immer wieder gerne in diesen Abfällen. Auf alle Fälle immer dann, wenn ich einen Ihrer Beiträge in der konkret gelesen habe. Manche sind so gut, dass ich sie am Monatsende nochmal lese.

    Lieber Klaus Dierkes, wenn das kein großes Lob ist, dann hat es nie ein großes Lob gegeben – vielen Dank! KS

  14. 14

    Es gibt auch ein Grundgesetz für Blogger:
    Art. 1: Optimismus ist nur der Mangel an Informationen.
    Art. 2: Pessimismus ist nur der Mangel an Alkohol.
    Weiter so und die Lämmer bitte nicht immer so lange auf das „Futter“ warten lassen. Thanks.

    Dann schicken Sie dem Hirten doch bitte ein paar Gefäße mit geistigen Getränken in den Unterstand. Deal? KS

  15. 15

    Ja, immer raushauen, was Ihnen des Raushauens wert erscheint, auch und gerade Ungehobeltes. Ich war immer sehr enttäuscht, wenn ich feststellen musste, dass es keinen neuen Blogeintrag gibt. Aber die Enttäuschung der Leser ist Ihnen ja, wie Sie schreiben, wurscht. Pfui!
    PS: Über „Drei Chinesen mit der Kokosnuss“ kann ich mich, seit ich’s gelesen habe, gar nicht mehr einkriegen. Saved my day!

    Lieber Uwe Lenhardt, Sie ahnen nicht, wie sehr es mich freut, daß Ihnen dieser Witz so gut gefallen hat! Ich bin nämlich pfauenstolz auf die Pointe, dachte aber schon, daß niemand außer mir darüber lachen mag. – Gracias für Ihren schönen, ermunternden Kommentar! KS

  16. 16

    Habe keinen Newsletter, aber ein Lesezeichen dieses Blogs.
    @Daniel Lüdke: Bei Kokosnuss fiel mir übrigens dieser Gassenhauer ein:
    https://www.youtube.com/watch?v=SbYZOvQG_BY

    Na, VIELEN Dank! Diesen SCHEISS hatte ich gerade erst erfolgreich vergessen. Menno! KS

  17. Rainer Ungehorsam
    Dienstag, 23. April 2019 20:30
    17

    Lieber Kay,
    ich lese Ihren Blog unregelmäßig, seit ich nach dem G20 auf einen Artikel aufmerksam geworden bin, bislang still, weil ich gar kein guter Kommentator bin, aber immer sehr gern! Die allermeisten Beiträge haben mir große Freude bereitet, insbesondere die, die die SPD und ihr Personal zum Inhalt haben. Aber ebenso gern lese ich die Kommentare der anderen Leser*innen und auch Ihre Antworten auf die Kommentare.
    Im letzten Herbst habe ich schon beinahe befürchtet, meine Lieblings-Pausenbeschäftigung aufgeben zu müssen. Umso mehr freue ich mich über Ihre Ankündigung, weiterhin Ihre Gedanken mit uns zu teilen.
    Auch was Zitate angeht, bin ich nicht so bewandert wie Sie und viele der anderen Kommentator*innen, aber eines vom Klo meiner Lieblingskneipe möchte ich niemandem vorenthalten: Ob Punkrock oder Antifa, wichtig ist der Kreis ums A.
    Mit besten Grüßen!

    Lieber Rainer … Falls ich mich irgendwann mal wieder fragen sollte, warum ich ein Blog betreibe, werde ich Ihren äüßerst liebenswürdigen und -werten Kommentar lesen und mir dann sagen: „Darum!“ Seien Sie herzlich bedankt für Ihre Worte – und aber auch für den sagenhaft bescheuerten Klospruch. – Ich freue mich sehr, daß Sie mich lesen! KS

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