Wiederholung aus gegebenem Anlaß

Freitag, 23. Oktober 2015 18:58

Rhinitis acuta [concreta]

Öng
laufschleim schnaufleim maulrein
schniefschnupfstopf
—————–stopf
nasaler katarrh taaah karrhaa
—————————T
—————————S
—————————C
—————————H
—————————I

Döö
schneuzfleisch schnöfschlick fischschlotz
rotzglitschtropf
————-tropf
kanaler nasarrh saaah narrhaa
TS
SSS
CH
SCH
——IIII

Twa
dasröchdashechdaskrächz
hustkeuchkreuch
————-kkrrch
kratzanter tatarrrza nasahaa
R H I N …
R H I N I …
T S C H I I ! !

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Also, ich mußte laut lachen …

Freitag, 23. Oktober 2015 0:18

… auf den ersten Blick:

Janet-Jackson_(c)_Luruper-Nachrichten_21-10-15

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Sahra Wagenknecht, Neocon

Freitag, 16. Oktober 2015 13:33

Im Großdeutschen Bundestag wurden gestern die letzen Reste des Asylrechts beseitigt (Neusprech: „verschärft“). Die einzigen, die dabei – ausdrücklich und geschlossen – nicht mittun wollten, waren die Abgeordneten der Linken. Und was macht die Online-Ausgabe der Süddeutschen aus diesem Vorgang? Folgenden Vorspann:

Die Flüchtlingskrise läßt im Parlament die Fraktionsgrenzen verschwimmen: Die Linke klingt plötzlich konservativ (…)

Und weshalb klingt sie plötzlich konservativ? Deshalb:

Stattdessen müßten Reiche nun zur Kasse gebeten werden.

Ich habe Constanze von Bullion, die den Artikel verantwortet, mal für eine halbwegs integre Kollegin gehalten. Jetzt weiß ich, daß auch sie bloß eine Qualitätsjournalistin ist.

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Ey, Scholz! He, Fegebank!

Dienstag, 13. Oktober 2015 18:03

Bitte das hier in eurem Bewerbungs-Portfolio für die Olympischen Sommerspiele 2024 nicht vergessen (Stichwort „Lodging“):

Die Kälte wird in den ungeheizten Hamburger Flüchtlingszelten immer mehr zum Problem. Viele Flüchtlinge frieren – zum Beispiel in Bahrenfeld oder im Jenfelder Moorpark. Etwa 100 von ihnen protestierten am Dienstag vor dem Rathaus gegen ihre Unterbringung in unbeheizten Zelten. „Uns ist kalt“, hieß es auf einem der Transparente. (…)
Auch Mediziner, die in den Zeltunterkünften arbeiten, sind besorgt über die Lebensbedingungen in den ungeheizten Zelten. Sie berichten, daß vor allem Familien verzweifelt seien. Viele hätten kleine Kinder, oftmals mehrere. Mütter würden Dringlichkeitsscheine von den Ärzten erbitten, damit sie aus den unbeheizten Unterkünften in Container verlegt werden. Die Menschen würden vor allem an hartnäckigen Erkältungs- und Atemwegserkrankungen leiden. Sogar für eine heiße Tasse Tee müßten sie oft stundenlang anstehen. Die Situation sei physisch und psychisch unterträglich.
(NDR.de, 13. Oktober 2015)

Das gibt‘s hoffentlich nur einmal.

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Über meine Produktionsprobleme

Samstag, 10. Oktober 2015 23:00

Produktion_(c)_Kay_Sokolowsky


Ich sitz an den Sätzen,
zersetz sie zu Fetzen,
bis letztlich das Denken,
das In-sich-Versenken,
sich selber entdeckt
und merkt: ist befleckt.
Drum wieder von vorn –
auch Spreu hat ein Korn!

Eventuell.

Moment. Nicht so schnell!

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Discovery channel (2): Will Dubya

Mittwoch, 7. Oktober 2015 23:00

Ferrell-Bush_Screenshot_(c)_YouTube

George W. Bush (Will Ferrell, l.) plaudert mit George W. Bush (Will Ferrell, r.)


Ich erging mich heute nachmittag in den albernen Abteilungen von YouTube. Nach einigen Klicks empfahl mir der Algorithmus unter anderem eine George-W.-Bush-Parodie von Will Ferrell. Weil ich Ferrells komisches Talent zwar schätze, ihm jedoch diese Nummer nicht zutraute, erwartete ich einen eher zähen spätpubertierenden Quark. Und dann das. Ich habe in einem Stück, fast dreizehn Minuten lang, gelacht geschrien gebrüllt und nach Luft geschnappt, gewiehert gegrunzt gegackert und nach Luft geschnappt, gejault gehechelt gewinselt und … Ich denke, daß Sie sich eine Vorstellung machen können.

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Integration at its best

Mittwoch, 7. Oktober 2015 0:10

Gezapft_30-09-15_(c)_Luruper_Nachrichten

Luruper Nachrichten, 30.9.2015

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Wurde Hellmuth Karasek ermordet?

Sonntag, 4. Oktober 2015 23:00

Am 4. September beantwortete ich im Weblog „Prinzessinnenreporter“ einen „royalen Journalistenfragebogen“. Die royale Frage, „wem auf Erden“ ich „am liebsten den Stift klauen“ würde, beschied ich mit diesen Worten:

Hellmuth Karasek. (Der verewigte Horst Tomayer erzählte mir gelegentlich, daß Karamalz sein Zeugs mit einem dicken Edding korrigiert. So was kann man im Haushalt immer brauchen!)

Nur drei Wochen später fiel der Edding-Mann – dem Buprä Jott Gauck mit der gewohnten Ahnungslosigkeit nachsagte, „die Kenntnis und die Liebe zur Literatur, zum Theater und zum Film entscheidend erweitert und vertieft“ zu haben – tot um.

Ein Zusammenhang des Falls mit meiner Ankündigung, Karasek den Stift klauen zu wollen, ist nicht auszuschließen. Aber es liegt mir fern, meinen Einfluß zu überschätzen. Bevor Gerüchte, die zum Glück bis jetzt niemand außer mir gestreut hat, ein dämonisches Eigenleben entwickeln, stelle ich fest: Nein, ich habe Karasek den Stift nicht geklaut! Überdies verurteile ich die Mächte hinter der Beseitigung des verdienten Weintrinkers und Blubberlutschers K. aufs schärfste!

Denn sie haben mir neben der Lektüre einer Unzahl übelkeitserregender Schleim- und Scheißepitaphe* auch noch das hier zugemutet und vor die armen Augen gestellt, um meine monatliche Migräne über jedes Maß hinaus zu verlängern und die Verachtung für ein Gewerbe, dem Karasek zweifellos ein Vorbild war, in Phantasien zu überführen, welche keine Genfer Konvention erlaubt:

Lichtgestalt_Screenshot_Web-de_30-09-15

Web.de, 30.9.2015

* Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, mich nur energisch genug bitten, bin ich imstande, in diesem Blog eine Blödenblütenlese zu veranstalten. Nein, nicht Sie. Sie!

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