Der schreckliche Iwan (6): Schwatz auf weiß

StadtLandRuss_Detail_(c)_FW-Bernstein_Oktober-VerlagIch könnte jetzt einiges schreiben über „OSZE-Beobachter“, die genau das nicht sind, sondern stinknormale „Kundschafter“. Oder über unsere Medien, die niemand gleichschalten muß, weil sie schon im voraus wissen, was gerade an Propaganda erwünscht ist. Tu ich aber nicht! Sondern oute mich als einer, der bereits vor einigen Jahren wußte, was für Übelfinke und Menschheitsfeinde diese Saurussen da sind.

Gemeinsam mit dem viel zu früh verstorbenen Kollegen und Freund Michael Rudolf schrieb ich 2006 ein Buch, das die Gier des gemeinen Moskowiters nach fremdem Land und Fleische so was von auf den Punkt bringt, überdies mit so vielen Propagandalügen der Russophilen aufräumt, daß ich mich nur wundern kann, warum die unerschrockenen Opponenten der verächtlichen „Putin-Versteher“ sich nicht aus dem reichen Fundus von Stadt Land Russ’. Geschichten aus der Fränkischen Schweiz bedienen. StadtLandRuss_Cover_(c)_FW-Bernstein_Oktober-VerlagDa steht doch alles drin, was man den Dummbeuteln erzählen muß, die den Freiheits- und Demokratiepropheten Merkel, Vonderleyen, Steinmeier, Obama, Tusk, Timoschenko und Jazenjuk partout keinen Glauben schenken!
Vielleicht haben die Aufklärer im Kanzleramt, von Spon, Jungle World, SZ, FAZ, Taz usw. bei dem verzweifelten Versuch, einen Weltkrieg herbeizuquaken, einfach keine Zeit mehr, sich um etwas Quellenstudium zu kümmern. Da will ich den „ernsten Männern in der Erfüllung schwerer Berufspflicht“ (Karl Kraus) mal entgegenkommen und stelle unentgeltlich (!) drei knallhart recherchierte Faktenbündel aus Stadt Land Russ‘ über das kernschlechte Wesen des Iwan zur Verfügung. Und, he! ihr Topjounalisten!, ihr könnt mir trotz meines slawischen Nachnamens unbedingt vertrauen – „Sokolowsky“ ist polnisch. Im Reich des Bösen hieße ich „Sokolov“. Einen besseren Zeugen findet ihr nie!

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Quo vadis, Weltgemeinschaft?
Eines Tages ward es dem UN-Sicherheitsrat zu bunt und er verbot sowohl dem Russ‘ alswie dem Franken jedwede weitere Feindseligkeit untereinander. Da verbündeten sich der raufflustige Russ‘ und der forsche Franke, und gemeinsam fielen sie über den schoflen Schweden her. Das nun aber war dem Sicherheitsrat erst recht nicht recht, und darum wurde die betreffende Resolution flugs annulliert. Den Schaden hatten hernach wir alle.

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Des Franken Vor=Teil
Einmal, an der alten Buche von Weidmannsgesees, standen der Russ‘ und der Franke sich sehr nah, und sie zeigten einander, wo der Hammer hängt. Der stracke Wurst=Arthur aus der Metzgerei Schwindtler wurde Sieger in diesem Bewerb, und das gefiel dem Russ‘ nun gar nicht, und plötzlich roch die Gegend nach Streit und schlimmer Verheerung.
Da rief der alte Hopffen=Lothar: „Wer den Kürzeren zieht, hat leider das Nachsehen!“ Der Russ‘ schnaubte nur unwillig und erwog, den Telegraphenmast zu erklimmen und seine Kameraden anzumorsen.
„Was lang hängt, ist schon verdorben“, wandte da der weitgereiste Weizen=Josef ein. Doch der Russ‘ bleckte bloß seine gelben Zähne und überlegte einen Auftrag an den berittenen Postexpreß.
„Eine Wurst wird von beiden Enden gegessen“, bemerkte jetzt der Rüben=Toni, „und erst in der Mitte ist ein Geschmack.“ Der Russ‘ schaute leider nicht versöhnter drein, sondern entfachte ein feuchtes Feuer für Rauchzeichen nach Art der Vorhäute. Pardon: Rothäute.
Da mischte sich der weißhaarige Kartuffel=Wolfgang ins Gespräch: „Findst Du den Witz nicht an der Wand, such ihn doch in deiner Hand!“ Der Russ‘ stutzte ob dieser Worte, dachte lange nach und rannte schließlich lieber davon, ehe weitere Weisheit ihn ereilen konnte.
Der Kartuffel=Wolfgang und der Wurst=Arthur jedoch nutzten die gewonnene Zeit, um vis à vis hinter der alten Buche von Weidmannsgesees ihre Hosen zu entlüften. Wie dieses Geschäft sich in die Länge zog, steht auf einem anderen Stengel. Pardon: Blatt. Das Signalfeuer des Russ‘ wurde wenig später gelöscht.

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Das Geheimnis unterm Gebürg II
Allerley Stollen und Fallen, Abgründe und Schründe ziehen sich hin unter den saftigen Böden der Fränkischen Schweiz, unermeßlich. Obzwar die Herren Doctores von den gelahrten Academien und item die Professores viel Kartenwerk veranstaltet haben, um der Binghöhl, der Sophienhöhl oder der Teufelshöhl Herr zu werden, wissen sie imgrund nichts von dem, was im Grunde ist. Als Narren freilich sehen alle sich gescholten, welche behaupten, das Hohle besser zu kennen denn all die klugen Männer aus der großen Stadt.
So sah einmal der Jakob Bondt aus Egloffstein, wie durch die Erde hindurch ein gewaltiger schwarzer Kegelkopf sich bohrte. Jakob sprang schnell hinter einen Hagebuttenbusch, und da sah er, wie ein Russ‘ und noch einer und noch einer und anschließend noch viele weitere unter dem mächtigen schwarzen Kegelkopf hervorkrochen. Aus der tiefen Erde darunter drang ein Geräusch wie von hundert Wassermühlen.
Jakob Bondt war ein schlichter Mann von gutem Wesen. Daher kam ihm diese Angelegenheit wenig geheuer vor. Er schlich sich näher heran und vernahm: „Admiralski Blaufäld hat übärlistät allä! Mit diesä Boot wir kommän an jedä Ort!“
Der wackre Franke verstand kaum, was er belauschte. Eins aber begriff er: Der Russ‘ hatte sich ein Fahrzeug verschafft, das die ungezählten Kavernen und Tunnels im Herzen der Fränkischen Schweiz durchfahren konnte. Ebenso wunderlich wie schauerlich klangen Bondt die Wörter „Atomskmaschin'“ und „Periskopowitsch“ in den Ohren. Entsetzliches drohte der Heimat, und er allein konnte es aufhalten. Doch wie er daran gehen wollte, die Usurpatoren mit dem MG in seiner Armbanduhr niederzumähen, mußte er feststellen, daß er gar keine Armbanduhr besaß. Im Jahre 17** waren derlei Chronometer in der Frankenschweiz noch ganz unbekannt. Das letzte Lachen hatte, seine weiße Perserkatze streichelnd, Blaufäld, der Russ‘.


Sonntag, 27. April 2014 0:33
Abteilung: Der schreckliche Iwan, Kaputtalismus, Man schreit deutsh

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