Archiv für die Abteilung 'Sokolowsky anderswo'

Timmis Freunde kaufen die „Taz“ …

Montag, 18. Februar 2013 15:14

… denn darin können sie heute erfahren, wie der freundliche Igel unter die Miethaie geriet, wieviel sein alter Freund, die Hausmaus Konrad, für ein warmes Plätzchen im Heizungskeller abdrücken muß und warum Eichhörnchen Ulfs Charakter sogar noch schäbiger ist als bislang bekannt. Kay Sokolowskys aufrüttelnder Sozialreport „Kein Heim für Tiere“ liest sich übrigens am besten auf Papier. Deshalb: raus aus dem Haus und rein in den Kiosk! – Nur wer es mit den Beinen hat wie der Autor, darüber ein Attest vorlegt und außerdem ein angemessenes Flattr-Entgelt anweist, der darf die Geschichte auch online lesen. Aber sonst keiner!

Abteilung: Sokolowsky anderswo, Timmi und die Arkonigel, Timmis Freunde | Kommentare (0) | Autor:

Of the people by the people for the people

Montag, 4. Februar 2013 22:17

In der Februarausgabe von Konkret äußert sich Kay Sokolowsky sehr wohlwollend über Steven Spielbergs neuen Film „Lincoln“, aber das war ja nicht anders zu erwarten. Hr. Sokolowsky ist, was Mr. Spielberg betrifft, seit je von großem Wohlwollen bestimmt. Immerhin kann er auch begründen, warum ihm die Angelegenheit so gut gefällt. Leider hat Sokolowsky vor lauter Wohlwollen einen dicken Bock geschossen und das Premierenjahr von „Close Encounters of the Third Kind“ ganz falsch gesetzt. Dieser grandiose Film kam nämlich nicht, wie der Vollhorst S. behauptet, 1980 ins Kino, sondern bereits 1977. Im Jahr 1980 erschien die leider nicht mehr so grandiose „neue Version“ der „Unheimlichen Begegnung“. Mit diesem verheerenden Fehler hat sich S. für alle Zeiten als ernstzunehmender Filmkritiker diskreditiert!

Gebeugt vor Gram wegen seines Schnitzers freut der Autor sich umso mehr über folgendes Lob von Leser Frank Eric: „In jeder Konkret gibt es mindestens einen Satz, der mich noch Wochen später zu einem fröhlichen Lächeln zwingt. In dieser Ausgabe (1⁄2013) kam der Satz von Kay Sokolowsky. Für die Formulierung ‚Es gibt Köpfe, in denen möchte man nicht fünf Sekunden lang wohnen‘, bin ich Ihnen vorläufig erst einmal ewig dankbar!“ Gern geschehen und gleichfalls merci! (Der unbewohnbare Schädel gehört übrigens Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo.)

Warum aber der Blogger Kay Sokolowsky so lange nichts von sich lesen ließ, verrät er demnächst. Bloß zwei Worte jetzt: „Akuter Arterienverschluß“. Klingt übel? Klingt nicht nur so.

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Adventskalender (2): Blanker Horror

Montag, 24. Dezember 2012 15:03

Das ist wieder typisch Sokolowsky: verspricht vor 3 (drei!) Wochen, er würde „beim nächsten Mal“ von seinen Erlebnissen auf dem Blankeneser XXX-Mas-Markt berichten, und was passiert? Nichts. De rien. Nada. Statt dessen setzt er sich hin und schreibt für die Taz eine Grusel-
geschichte
, die auf einem ganz anderen Weihnachts-
markt spielt.

Und dann bildet dieser, pardon, Weihnachts-
mann sich ein, er könnte Ihnen – Ihnen! – befehlen, sich die Story nicht online und für lau reinzuziehen (stimmt doch, daß Sie nie auch nur einen Cent via Flattr hinterlassen, oder?). Sondern durch den traditionellen Heiligabendregen zum nächsten Bahnhofskiosk zu tapern und die Taz käuflich zu erstehen. Denn sonst, da hat Sokolowsky allerdings recht, entgeht Ihnen das bildschöne, ähm, Bild, das die vorzügliche Zeichnerin Anna Zimmermann dazu, öh, gezeichnet hat.

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Quo vadis, Qualitätsjournalismus (2): Krampf

Montag, 24. Dezember 2012 0:53

Nicht top-, aber mindestens bis zur nächsten Zeitungspleite aktuell äußert sich Kay Sokolowsky in der neuen Ausgabe von Konkret über den innigen Zusammenhang von Neoliberalismus und Pressetod, von Medienmachen und Medienverachtung, von Di Lorenzo und Druckfehler.

Sokolowskys Kolumne „Pfeifen im Blätterwald“ kann man übrigens auch online nachlesen – leider mit einem grottendumm verbesserten Titel: Das hinzugefügte „Das“ ist so daneben, daß es dem Autor wehtut. Und, noch bedauerlicher, WWW-Konkret hat Sokolowskys Widmung an Thomas Thielemann kassiert, einen ebenso unerschrockenen wie klugen Betriebsrat, einen Kollegen, der diesen Namen wirklich verdient hat. Das Internet ist offenbar doch der Erzfeind des Holzmediums! Bzw. der Internet-Redaktör.

—Immerhin: Der Rest des Textes entspricht dem von Sokolowsky geschriebenen Wort. Und dieser RestDer Artikel darf gern an die einschlägigen Medien-Blogs weiterempfohlen werden.

* Die Konkret-Redaktion hat inzwischen beide Fehler repariert –
und dafür danke ich sehr. KS

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Eine Zensur fand mal nicht statt

Mittwoch, 28. November 2012 21:42

In der Dezember-Ausgabe von Konkret erläutert Kay Sokolowsky, warum im Fall des gewesenen CSU-Pressesprechers Hans Michael Strepp und seiner Sonntagmorgentelephonate mit dem ZDF das Geschrei von wegen „Zensur“ ziemlich daneben und bigott gewesen ist – und warum bei den Öffentlich-Rechtlichen die Öffentlichkeit sowieso keine Rechte hat.

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Programmhinweis für Hannover

Donnerstag, 1. November 2012 12:15

Wer Kay Sokolowsky einmal als Gastgastgeber und Vortragskünstler begutachten möchte, der hat heute abend im Künstlerhaus Hannover reichlich Gelegenheit dazu. Bei „Oblongs Odyssee“ werden er und Dietrich zur Nedden dem Berliner Autor und Musiker Florian Werner zur Seite sitzen, wenn es um erhabene Themen wie Kuh und Kot, aber auch um Journalismus alter Schule und märchenhafte Herbstnachmittage geht. Beginn um 19.30 Uhr, Ende nach Bedarf, Eintritt 8 (erm. 6) Euro.

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Schönheit und Scheißdrökh

Montag, 29. Oktober 2012 22:23

Schön ist, weil ergreifend anzusehen, was der Dokumentarfilmer Gerd Kroske in seinem Stück „Heino Jaeger – Look before you kuck“ aus dem traurigen Leben eines genialen Komikers gemacht hat. Reiner „Scheiß-
drökh“ (Neal Stephenson, Anathem) hingegen entstand, als sich die Geschwister Wachowski und Tom Tykwer zusammentaten, um David Mitchells Meisterwerk Der Wolkenatlas auf ihr Niveau zu ziehen. So viel
in Kürze. – Etwas detaillierter äußert sich Kay Sokolowsky zu den beiden Filmen im neuen Konkret.

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Krampf, Quatsch und Lincoln

Freitag, 28. September 2012 1:30

In LITERATUR KONKRET 2012 äußert Kay Sokolowsky eine sehr schlechte Meinung über das aktuelle Kursbuch und die Psycho-Heilslehre von Barbara L. Fredrickson. Außerdem findet er im regulären Heft den Film „Abraham Lincoln: Vampirjäger“ eher gräßlich.

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