Spaßmacher und Totmacher

Gleich zwei Mal reicht Kay Sokolowsky im Septemberheft von Konkret seine Meinung ein. Warum „To Rome With Love“ leider nicht zu Woody Allens Meisterwerken zählt, wird durchaus einleuchtend in einer Kurzrezension beschrieben. Die sich bei aller Knappheit jedoch Zeit nimmt, einer betörenden Neapolitanerin namens Alessandra Mastronardi den Hof zu machen.

Im zweiten, erheblich längeren Stück „Rauch über Aurora“ wird zwar nicht erklärt, warum James Holmes am 20. Juli 2012 bei einer Mitter-
nachtsaufführung von „The Dark Knight Rises“ zwölf Menschen abgeschlachtet hat. Wie denn auch? Aber dummschwätzende Schlaumeier wie Ines Geipel, Iris Radisch und etwa 99 % der Weltpreßhalunken dürfen hier gern nachlesen, wie sie jeder Lüge aufsitzen bzw. selber lügen, nur um der unerträglichen Wahrheit auszuweichen, die in jedem Amoklauf steckt. Außerdem enthält der Aufsatz eine tiefe Verbeugung vor dem Soziologen Götz Eisenberg und seinem großartigen Buch „… damit mich kein Mensch mehr vergißt!“


Donnerstag, 30. August 2012 23:45
Abteilung: Sokolowsky anderswo

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