Tag-Archiv für » Hamburg «

Zeuge der Geschichte (5)

Mittwoch, 24. August 2016 21:11

Als ich vom Tod Henning Voscheraus las, war ich wieder einmal froh, niemanden näher zu kennen , der in der „HafenCity“* wohnt oder dort leben möchte oder mit Leuten befreundet ist, die da hausen.

Kurz darauf hat mir Voscherau, über den ich zeit seines Lebens nie lachen konnte, den Lacher des Tages beschert, nämlich mit dieser Schlagzeile auf der Website der „dümmsten Zeitung Europas“ (Hermann L. Gremliza über die Hamburger Morgenpost):

MOPO_Visionaer_24-08-16

Aufmacher bei Mopo.de, 24.8.16

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Thema: Aufgelesen, Bored beyond belief, Unerhört nichtig, Zeuge der Geschichte | Kommentare (9) | Autor:

Schlechte Verlierer (eine Revue)

Montag, 30. November 2015 15:42

Olympische_Gummis_(c)_Kay_SokolowskyAch, wie gern wäre ich dabeiigewesen, in der Kreditkartenarena, als den 200 geladenen und „gut verpflegten“ (Mopo.de) Olympia-Promotoren, -Propagandisten und -Glücksrittern die Visagen entgleisten, gegen 19iUhr am Sonntagabend, wie die Larven mit jeder Minute länger oder, je nach Ausgangslage, breiiger wurden! Wie nurzugern hätte ich jedem einzelnen mitleidig die Hand getätschelt und gesagt: „Nehmen Sie‘s sportlich … Dabei sein ist alles!“

Nun muß ich mich begnügen mit den kolportierten Statements der Loser, jedoch nicht verzichten auf die Schadenfreude, die das Gepampe und Geplärre bei einem alten Spielverderber wie mir zuverlässig auslöst. Es ist schon eine Gaudi, wenn solche Lemuren verlieren und dies nicht mal mit einem Firnis von Fairness können:

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Thema: Gute Nachrichten, Kaputtalismus, Stadtstreicherei | Kommentare (3) | Autor:

Darum braucht Hamburg Olympia

Samstag, 28. November 2015 19:22

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Thema: Kaputtalismus, Stadtstreicherei | Kommentare (1) | Autor:

Narrenhände beschmieren Straß’ und Wände

Donnerstag, 29. Oktober 2015 13:08

Ein Gastbeitrag von Eberhard Kehrer


Graffito_Teaser_(c)_Eberhard_KehrerIch traf Dich in der Straßenbahn –
Wahn kommst du an, Wahn oh Wahn?“

Kurt Schwitters


Bei meinen Streifzügen durch Hamburg begegnen mir immer wieder Skurrilitäten, und ich halte sie gern mit der Kamera fest. Unlängst habe ich Kay Sokolowsky ein paar Fotomotive überlassen, in der Hoffnung, er würde sich ein paar schöne Geschichten dazu ausdenken und sie in sein wunderbares Blog einbauen.

Aber Herr S. spielte gekonnt den Ball zurück und forderte mich icebucketchallengemäßig auf, das mühsame Schreibgeschäft doch selbst
zu besorgen. Das hatte ich nun davon! Es half kein Jammern und kein Prokrastinieren, der unbarmherzige Blogger ließ mir keine Ruhe, und so …

Doch leset selbst, geschätzte Freunde des (siehe Motto) Straßenwahns!

… und zwar hier

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Thema: Stadtstreicherei | Kommentare (0) | Autor:

Ey, Scholz! He, Fegebank!

Dienstag, 13. Oktober 2015 18:03

Bitte das hier in eurem Bewerbungs-Portfolio für die Olympischen Sommerspiele 2024 nicht vergessen (Stichwort „Lodging“):

Die Kälte wird in den ungeheizten Hamburger Flüchtlingszelten immer mehr zum Problem. Viele Flüchtlinge frieren – zum Beispiel in Bahrenfeld oder im Jenfelder Moorpark. Etwa 100 von ihnen protestierten am Dienstag vor dem Rathaus gegen ihre Unterbringung in unbeheizten Zelten. „Uns ist kalt“, hieß es auf einem der Transparente. (…)
Auch Mediziner, die in den Zeltunterkünften arbeiten, sind besorgt über die Lebensbedingungen in den ungeheizten Zelten. Sie berichten, daß vor allem Familien verzweifelt seien. Viele hätten kleine Kinder, oftmals mehrere. Mütter würden Dringlichkeitsscheine von den Ärzten erbitten, damit sie aus den unbeheizten Unterkünften in Container verlegt werden. Die Menschen würden vor allem an hartnäckigen Erkältungs- und Atemwegserkrankungen leiden. Sogar für eine heiße Tasse Tee müßten sie oft stundenlang anstehen. Die Situation sei physisch und psychisch unterträglich.
(NDR.de, 13. Oktober 2015)

Das gibt‘s hoffentlich nur einmal.

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Thema: Die beste aller Welten, Kaputtalismus, Man schreit deutsh | Kommentare (10) | Autor:

8. Mai 1945: Lied der Sieger

Freitag, 8. Mai 2015 10:45

Royal_Air_Force_Bomber_Command,_1942-1945._CL3400_(c)_Dowd_J

So geht’s den Deutschen, den Deutschen, den geht’s so!

Photo: Royal_Air_Force_Bomber_Command,_1942-1945._CL3400, by Dowd J (Fg Off),
Royal Air Force official photographer [Public domain], via Wikimedia Commons

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Thema: Man schreit deutsh | Kommentare (0) | Autor:

Ich adoptiere einen Aphorismus

Sonntag, 29. März 2015 23:59

Über die „Pflicht“ knarzt der Geheime Rat Goethe in den Maximen und Reflexionen:

Pflicht: Wo man liebt, was man sich selbst befiehlt.
No. 1089 in der Hamburger Ausgabe

Als schöne Pflicht galt mir, so lange ich es liebte, jenen Guten Vorsatz vom 1.iJanuar zu erfüllen, in welchem ich mir befohlen hatte, täglich etwas zu verbloggen.

Vorsätzliches Ende, Trümmerdetail

Vorsätzliches Ende, Trümmerdetail

Inzwischen beansprucht die Einlösung des in ziemlich naiver Unbekümmertheit rausgeplatzten Versprechens einen übergroßen Teil meiner Freizeit. Wie sie den Blogposts seit dem 22. März gewiß anmerkten, habe ich die Partien nicht mehr aus Liebe zum Werkstück, sondern unter Schüben der Wut und Frustration verfaßt. Das sollte kein Autor sich auf Dauer antun; gleich gar nicht einer mit Neigung zu Durchblutungsstörungen. Die Pflicht erlischt, Goethe weitergedacht, am Verdruß. (Et hoc: 81 Tage lang habe ich meinen guten Willen bewiesen; das übertrifft die Prinzipienfestigkeit und Kondition der Hamburger Grünen um immerhin 79 Tage!)

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Thema: Bored beyond belief, Selbstbespiegelung, Sokolowsky anderswo, Unerhört nichtig | Kommentare (0) | Autor:

Aufgelesen (2): (Halb) Hamburg hat gewählt

Dienstag, 17. Februar 2015 21:59

Abfall_Wahl_Aufmacher_(c)_Kay_Sokolowsky

Angewandte Postdemokratie (Symbolphoto)

Die Aussicht, künftig einen sprechenden Honigkuchen als Zweite Bürgermeisterin ertragen zu müssen, ist keine schöne. Aber ich habe einen ertappten Kokser mit Neigung zum Größenwahn überstanden, dann sollte eine mopsfidele Nichtraucherin gerade noch zu schaffen sein. Das denkt der Scholzomat ebenfalls, und deshalb will er mit niemand sonst über eine Koalition reden als mit den Dümmsten, Schmiermittelkompatibelsten, und das sind, trotz harter Konkurrenz durch das Suding-Syndikat, nachweislich die Grünen.

Es brauchte nämlich nur ein paar Minuten nach der ersten Hochrechnung, bis die Bundesvorsitzende des Freundeskreises Poroschenko, stop, Quatsch, der Grünen, Simone Peter, ins Mikrophonbüschel quakte: „Wir werden uns nicht billig verkaufen.“ Hier werden ökonomische und politische Sphäre nicht vermischt, sondern vereint. Trotzdem dürfte Frau Peter ihr Armutszeugnis für ein trotziges Statement halten. Im Selbstbetrug lassen sich die Grünen nun mal von keinem was vormachen; außer, vielleicht, von ihren Wählern. Wo die parlamentarische Demokratie vergammelt, wo republikanische Werte begeistert der Verwertung zugeführt werden, ist nichts leichter (und billiger) zu kaufen als eine Partei. Den aktuellen Tarif entnehmen Sie demnächst der Tagespresse.

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Thema: Kaputtalismus, Qualitätsjournalismus, Undichte Denker | Kommentare (0) | Autor: