Popanz-Trio (1): Alice in chains

14 Jahre, eine Scheidung, eine Hochzeit, vier Umzüge und sechs Stents ist es mittlerweile her, daß ich versuchte, dem Publikum zu vermitteln, warum es sich vor den An-, Ab- und Einsichten der Schurnalistin Alice Schwarzer in Acht nehmen bzw. einen Scheiß drauf geben sollte, was diese Frau in die Gegend schwafelt. Gebracht hat mein Buch Who the fuck is Alice?
leider bzw. natürlich nix, obwohl sein Untertitel eine wahre Wohltat verspricht: „Was man wissen muß, um Alice Schwarzer vergessen zu können“. Die Feuilleton-Mafia verhängte seinerzeit die Omertá über mein Buch: Die Öffentlichkeit bekam einfach nicht mit, daß da was war, weil die Verwalter der Meinungen zu meinen keine eigenen äußern mochten.

Seither gab Frau Schwarzer sich alle Mühe, weitere Verwüstungen anzurichten; als Pin-up-Girl von Bild zum Beispiel, als Wahlhelferin für Merkel oder als Niedermacherin Jörg Kachelmanns. Jüngst lief sie herum und blökte, weil es so schön in Ohr und Hirnen schmerzt, Prostitution und Päderastie seien ziemlich dasselbe. Beweise für die steile These hatte sie keine, nicht mal Indizien, aber, hallelujah!, es ging ihr, wie schon immer, ja bloß darum, schamloser als alle anderen zu lärmen. Und abermals verklangen abertausend klügere Stimmen neben ihrem Gebrüll, wie schon immer, seit sie beschloß, sich als Krachmaschine durchs Leben zu schlagen.

Ich habe mir damals, 2000, als jüngerer und entsprechend optimistischerer Mann, eingebildet, mein Buch könne dafür sorgen, daß diese geistig stark limitierte Frau, die keinen sauberen Satz zu formulieren vermag, sich ins Nichts auflösen wird, das im Zentrum ihres, ähm, Denkens gähnt, sobald en détail nachgeschlagen werden kann, was für eine Nullnummer sie ist Da habe ich mich aber so was von geirrt. Vielleicht waren die Zeiten einfach so, unter dem Schleimschatten der Schröder-Fischer-Regierung: Niemand mochte zuhören, wenn die Schwarzer angeschwärzt wurde, weil in den meisten Journalisten sehr viel Schwarzerartiges steckte.

Vor allem darum ging es mir: Schwarzer nachzuweisen, daß sie niemals eine Linke, sondern seit den späten 70er-Jahren eine Reaktionärin und Revanchistin gewesen ist. Also nicht erst seit 1999, als sie plötzlich entschied, die beste Freundin der „Nazisse“ (Erich Kuby) Leni Riefenstahl zu werden und eine gewissensfreie Propagandistin der Völkermörder als Opfer nicht allein der Nach-, sondern sogar der Vorkriegsverhältnisse hinzustellen. Das war so dreist, so hirnrissig und widerlich, daß ich mich rühren MUSSTE, wollte ich an meiner Wut nicht platzen.

Bedauerlicherweise geht es im Schwarzer-Bashing dieser Tage überhaupt nicht um ihre Sympathien für braunes Gesindel, sondern bloß um Kohle. Wie fad und am Thema vorbei! Mag sie doch das Finanzamt betrügen, wo sie kann, es änderte am Wert ihrer Texte nichts. Sofern die einen hätten. Sollte Schwarzer bloß ihrer Geldgeilheit wegen fortan nichts mehr zu melden haben und eben nicht aufgrund der Gemeinheit ihrer Einlassungen, wäre dies ein schales Glück für mich. Dieses Idol würde aus ganz falschen Gründen stürzen; und nicht nur das hätte die falsche Göttin mit dem Hochstapler Guttenberg gemein.

Man forderte Schwarzer in den vergangenen Wochen öfters auf, ihr Bundesverdienstkreuz zurückzugeben. Müßte jeder Steuerhinterzieher dies tun, gäbe es nur noch sehr, sehr wenige, die eines trügen. Sinnvoller wäre es, Schwarzer den Börne-Preis abzuerkennen, der ihr 2008 angetragen wurde. Das mittlerweile entschlafene Stadtmagazin 069 aus Frankfurt bat mich damals, einige Sätze zu dem grotesken Vorgang niederzuschreiben. Alice Schwarzer, diese paradigmatische Opportunistin, als Nachfolgerin eines wahrhaft unbestechlichen und wagemutigen Journalisten küren? Das hatte einen Geschmack wie das, „was die Katze von draußen reinbringt“ (Kurt Vonnegut). Und entsprechend ließ ich mich aus.

Ein „Frankforter“ (Schopenhauer) Kulturbetriebszampano namens Werner Gerlach sorgte jedoch dafür, daß meine Glosse in der aus städtischen Geldtöpfen geförderten Zeitschrift nicht erscheinen konnte. Und zwar besorgte er es mir mit lauter Argumenten, die der Realität meines Textes zwar nicht standhielten, aber der Redaktion, die dem Spitzentyp Gerlach gehorchen mußte, fürchterlich einleuchteten. Was für Helden – bestellten einen polemischen Artikel und lehnten ihn dann ab, weil er polemisch war. Es steckte in diesem Vorgang ein spezielles Vergnügen für den Autor, der sich eigentlich nie wieder mit der Schwarzer beschäftigen mochte und erst mal überredet werden mußte, damit er …

Doch was soll‘s! Das Ablehnungsbillet des Betriebsnudelmannes Gerlach (der wie alles andere auch meinen Namen fast richtig zu schreiben vermochte) können Interessenten des spezifisch frankfortisch grünlinksliberalen Medienmistgewerbs ganz unten angucken.

Vorher freilich kommt hier erstmals öffentlich zu Gesicht meine Polemik betreffs einer Frau, die ich nun aber wirklich mal vergessen möchte, geschrieben im Mai 2008.

 

Frau Börne, geb. Schwarzer
Angesichts derer, die den Börnepreis bereits bekamen, ist es nur konsequent, daß ihn jetzt auch Alice Schwarzer erhalten hat. Die Liste der Empfänger – vom Urschmock Joachim Kaiser (1993) über den Speer-Intimus Joachim Fest (1996) bis hin zum Radaubruder Henryk M. Broder (2007) – enthält keinen einzigen Schriftsteller, der es mit Börne aufnehmen könnte, weder an Stilsicherheit noch Esprit. Von Integrität bloß nicht zu reden.

Es ist darum völlig in Ordnung, wenn eine Krawallschwallerin zur Börne-Epigonin ernannt wird, der im Leben noch kein gerader Satz, kein wertvoller Gedanke gelungen ist, deren Gesamtwerk aus nichts als Idiotinnenideologie, Opportunismus, Platitüden, schiefen Metaphern, Kitsch, lausiger Grammatik und mit gigantischer Gebärde vorgetragenem Nonsens wie dem hier besteht: „Ja, wir sind ‚die Kinder unserer Eltern‘. Aber nicht nur. Und nicht immer.“ Wer jetzt meint, ich übertriebe, dem empfehle ich mein Buch Who the fuck is Alice?, in dem Schwarzer erstmals so ernst genommen worden ist, wie sie es verdient hat. Und wie es die hiesige Medienmafia nicht nur nicht immer, sondern niemals getan hat. Natürlich auch bei der Preisverleihung nicht.

Es genügt übrigens, Schwarzers Dankrede zu lesen, um zu begreifen, daß hier pfeilgrad die Falscheste, das heißt, die Geeignetste ausgezeichnet worden ist. Gleich zu Beginn gesteht sie ein, keine Ahnung zu haben, wer der Kerl denn sei, in dessen Namen sie geehrt wird, sie müsse ihn „überhaupt erst entdecken“. Was sie da beim Quer- und Ganzhastiglesen herausgefunden hat, schmeckt ihr nicht unbedingt: „Auch Börne weist die Frauen hart in ihre Schranken.“ Für die Emanzipation des Weibes habe er keine guten Worte übrig. Das ist annähernd korrekt: „Was Männern nur den Geist verwirrt“, schrieb Börne gelegentlich, „verwirrt bei Frauen auch das Herz“, und wenn er die Schwarzer gekannt hätte, würde er hinzugefügt haben: „die Dezenz außerdem“.

Um sich hineinzuschmarren in eine Seelenverwandtschaft mit Börne – der ihr als Autor so unbekannt ist, wie seine Uneitelkeit, Selbstironie und -zweifel einer Krachmandel wie ihr immer fremd sein werden – wärmt Schwarzer auf, was sie seit vielen Jahren serviert. Sie erklärt sich zum geborenen Opfer, damit sie im nächsten Absatz als todesmutige Kämpferin posieren kann: „Börne selbst hat einmal von dem (…) ‚großen Judenschmerz‘ gesprochen. Ich weiß genau, was er meint.“ Denn „das alles hat eine lange Tradition. Das mit den Juden. Und das mit den Frauen“; „tief vertraut“, raunt die Traditionalistin, sei ihr „das Nebeneinander von Schmerz & Stolz, von Dunkel & Hell, von Judengasse & Welt“. Aus solchen Unverschämtheiten, Geschmack-, Instinkt-, Verstandlosigkeiten besteht Schwarzers Werk & Wirken für & für. Daß sie, deren hundsmiserable Bücher Riesenerfolge gewesen sind, sie, die sich vor Einladungen in Talk- und andere Quatsch-Shows kaum retten kann, sie, die auf Karnevalszügen mitfährt und ganz nebenbei „für alle Frauen“ das Bundesverdienstkreuz empfangen hat; daß sie, diese von nichts und niemand als vom Erfolg verfolgte Maul- und Klauenheldin, in ihrer Rede frechweg behauptet, sie sei die legitime Erbin sämtlicher Frauenrechtlerinnen, die je ermordet wurden: ist noch bescheuerter, noch eitler und ekelhafter, als sogar ein alter Verächter wie ich es ihr zugetraut hätte.

Dem Juror, der Schwarzer den Börnepreis zuschusterte, habe ich so was aber auch nicht zugetraut. Als ich vor ein paar Jahren in meinem Buch Late Night Solo ausführlich und ziemlich begeistert die Komik Harald Schmidts beschrieb, lobte ich auch seine Unberechenbarkeit. Ich habe allerdings nicht geahnt, welch ein inkalkulabler Abgrund von Ignoranz in dem Manne gähnt. Schmidts Zuneigung zur Dumpfschwätzerin Schwarzer („Ich bin deinetwegen rein in den Feminismus“) schmerzt noch mehr als seine Adoption des Klassenkaspers Oliver Pocher. Knapp drei gute Gags brachte Schmidt in seiner Laudatio unter, doch die beste Pointe vermasselte er, als er sagte: „Alice Schwarzer schreibt mit heißem Herzen“. Hier hätte selbstverständlich stehen müssen: „Mit heißer Nadel“.

Der Skandal dieser Preisverleihung liegt aber nicht in dem, was Schmidt gesagt, sondern in den Dingen, die er verschwiegen hat: Kein Wort über die notorische Bosheit, mit der Schwarzer – auch in ihrer Dankrede – alle Frauen bedenkt, die es wagen, Feministinnen zu sein, obwohl sie mit Tante Emma nichts zu tun haben wollen. Nichts über ihre Solidaritätsadressen an die Böhsen Onkelz, ihren ausgeprägten Antizionismus, vor allem jedoch: kein Ton über Schwarzers Liebeserklärung an das Hitlergroupie Leni Riefenstahl – eine steindumme, schamfreie, revisionistische Schmiererei, von der, seit sie 1999 erschien, die Autorin kein Wort zurückgenommen hat.

Bedauerlich, daß Vorjahrespreisträger Henryk M. Broder nicht unter den Gratulanten weilte. Schwarzer, dieser Ausbund deutscher Mädels, hatte Broder 1982 als „militanten Juden“ beschimpft. Hinterher verbreitete sie im Stern die Lüge, so was nie geschrieben zu haben. Ein Wiedersehen hätte für finale Klarheit sorgen können.

Von einem weiteren Journalisten fehlte am 4. Mai 2008 in der Paulskirche gleichfalls jede Spur. Aber der arme Ludwig hatte mit dem Börnepreis noch nie etwas zu tun.

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Herr Gerlach lehnt ab (im O-Ton)
Bevor die Legende entsteht, 069 hätte den Sokolowsky-Beitrag wegen der „Leistungen“ Schwarzers abgelehnt, noch ein paar Nach-Worte.
Dass sich das Bild der Emma-Herausgeberin zwischen „Ikone der Frauenbewegung“ und Hassobjekt bewegt, ist eine Binse und in unzähligen Veröffentlichungen durchgekaut.
Der Grund für die Ablehnung von „Frau Schwarzer, geb. Börne“ hat nichts mit der Person Schwarzer zu tun, sondern liegt an der Qualität des Sokolowksy[sic!]-Textes, besonders der ersten Manuskript-Hälfte.
Die Hasskappe aufsetzen, mit Schaum vorm Mund die verbale Keule schwingen („Krawallschwallerin“, „im Leben kein gerader Satz, kein wertvoller Gedanke gelungen“, „Idiotinnenideologie“, „Kitsch“, „lausige Grammatik“, „mit gigantischer Gebärde vorgetragener Nonsens“, „Geschmack-, Instinkt- und Verstandlosigkeit“, „hundsmiserable Bücher…“) mag für Freunde fulminanter Wutausbrüche unterhaltsam sein – sofern die Gründe der Attacken klar erkennbar und überprüfbar sind. Sokolowsky aber belegt sie nur mit ein paar dürren Zitaten bzw. mit in Eigenlob getunkten Hinweisen auf sein Buch.
Da fühlt sich der Leser leicht auf den Arm genommen. Und unvermittelt wird „Frau Schwarzer, geb. Börne“ zu einem Pro-Schwarzer-Beitrag, weil bei solch einem Mix aus Maßlosigkeit und Dürftigkeit der Attackierte Pluspunkte macht. (Selbstverständlich kann man nicht davon ausgehen, dass das 069-Publikum das Sündenregister Schwarzers parat hat, wie etwa die dubiose Annäherung an Riefenstahl. In der Konkret-Abhandlung aus dem Jahr 1999 hatte Sokolowksy die nötige Textlänge, um Geschichte und Argumente nachvollziehbar zu entwickeln; dass in 069 aber nur eine Sprintstrecke mit entsprechenden Konsequenzen für die Form einer Polemik zu Verfügung steht, war ja klar.)
Äußerst bedauerlich, dass „Frau Schwarzer, geb. Börne“ 069 in diesem Zustand erreichte. Weil ein Beitrag über die ganze unsägliche Börne-Preis-Verleihung, über die peinliche Schwarzer und den peinlichen Schmidt sehr begrüßens- und wünschenswert gewesen wäre; ein Beitrag, der ein wenig von Börnes ätzendem Witz, seiner Ironie und Schlagfertigkeit gehabt hätte.

Postscriptum Sokolowksy Sokolowsky
Meine Lieblingsstelle ist übrigens die eine, in der Gerlach mehr Argumente und Zitate usw. von mir einfordert, in Gesellschaft mit der anderen, wo er selbst auf die arge Knappheit des mir gewährten Textrahmens hinweist. Doch was soll man schon von Leuten erwarten, die statt von einer Binsenweisheit von einer „Binse“ reden? (Was eben nicht dasselbe, sondern bloß ein Beleg für Gerlachs schlechtes Deutsch ist.) Die allen Ernstes rumflunkern, mein Artikel könnte Leser „unvermittelt“ dazu bewegen, Sympathien für die grobe alte Tante des Feminismus zu entwickeln? Die mir überdies unterstellen, ich würde Alice Schwarzer „hassen“? Wer den Unterschied zwischen Haß und Verachtung nicht kennt, der ist freilich berufen, als Kulturbetriebler die dicke Hose unter dem hohlen Kopf zu tragen und über die Liaison Schwarzer/Riefenstahl so bigott und nonchalant („dubiose Annäherung“) hinwegzuquatschen wie Werner Gerlach. Den ich übrigens ebenfalls nicht hasse.

Popanz-Trio (2): Thilos Sprachfehler
Popanz-Trio (3): Schmock ’n‘ Schmoll


Donnerstag, 27. Februar 2014 23:04
Abteilung: Man schreit deutsh, Undichte Denker

5 Kommentare

  1. 1

    Ich habe lange überlegt, warum das Buch vergriffen ist oder zu sein scheint und nur noch antiquarisch zu horrenden Preisen zu bekommen ist, z. T. dreistellig (ich habe es für das Doppelte des Originalpreises, also für nicht viel, erstehen können), und habe eher an einen zu ängstlichen Verleger gedacht, der sich keine Neuauflage traut, als daran, daß es keine Nachfrage danach gibt oder gab.
    Immerhin hat der ehrenwerte Herr Droste öfters in der Absicht, es uneingeschränkt zu empfehlen, auf das Buch verwiesen.

    Vielleicht sollte ich doch mal ein E-Book draus machen? Sofern sich die Mühe lohnen würde? KS

  2. Christian Y. Schmidt
    Freitag, 28. Februar 2014 15:22
    2

    Lieber Kay,
    vielen Dank!

    Es war mir ein … nee, leider war es kein Vergnügen. KS

  3. 3

    In der „Emma“ waren aber auch immer nackte Mädchen zu sehen, zwischen irgendwelchen Texten; das konnte man sich unbehelligt angucken, sogar im Schulbus.
    Deshalb: Danke, Alice, für Dein Lebenswerk! Hiermit verleihe ich Dir den Geisslerpreis, und den armen Herrn Börne lassen wir mal schön in Ruhe.

    Ich finde es fies, daß die Alice nun auch noch den Geisslerpreis einheimst. Sie hat doch schon alle Preise dieses Universums abgeräumt! – Und ich? Ich hab noch nicht mal beim Preisausschreiben gewonnen. Ich, „der vom Neid zerfressene Autor“ (Broder) – KS

  4. 4

    „Jüngst lief sie herum und blökte, weil es so schön in Ohr und Hirnen schmerzt, Prostitution und Päderastie seien ziemlich dasselbe.“
    Schwarzer hat die Art und Weise, wie pseudo-„fortschrittliche“ Kreise einst versuchten, die Pädophilie salonfähig zu machen, mit der heutigen Propaganda für Prostitution verglichen. Und damit hat sie vollkommen recht. Schmerzhaft ist vielmehr die Ignoranz von Leuten wie Ihnen.

    Hm. Das Klügste an Ihrem Kommentar ist, ohne eitel klingen zu wollen, das Zitat aus meinem Blogpost. Doch sollten Sie mir einen, irgendeinen Beleg vorweisen können betr. „Propaganda für Prostitution“ – nun, ich bin lernfähig. Und wirklich: PROPAGANDA. (Gegen die Schmerzen, die meine vermeintliche Ignoranz Ihnen zufügt, empfehle ich eine gewisse Distanz zu Frau Schwarzer. Sie ahnen wahrscheinlich nicht, wie das den Kopf klären kann!) Gute Nacht, KS.

  5. 5

    Habe diesen wunderbaren Artikel erst jetzt (wg. des aktuellen über Frau Schwarzer) entdeckt. Danke!
    Ganz besonderen Dank aber für ein Glücksempfinden am Rande. Ja, es kann tatsächlich Glück bedeuten, wenn jemand das genau richtige Wort für etwas Abscheuliches (er)findet. Endlich hat es einen Namen und irgendetwas kommt tief innen zur Ruhe. So erging es mir gerade, als ich vom „Schleimschatten der Schröder-Fischer-Regierung“ lesen durfte. Allein dafür gebührte dem Autor ein Börne-Preis, wenn er (der Preis, nicht der Börne) denn einen Wert hätte…

    Solche Kommentare sorgen übrigens auch beim Blogger für ein Glücksempfinden – dankeschön! KS

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