Archiv für die Abteilung 'Bored beyond belief'

Dschungelexpertise

Donnerstag, 21. Januar 2016 0:36

Gar nicht leicht zu sagen, wer peinlicher und blöder ist: die Leute, die bei „Ichibin ein Star, holt mich hier raus“ mitwirken, oder ihre Zuschauer. Am peinlichsten aber, am allerblödesten und außerdem erbärmlichsten sind jene Journalisten, die täglich das Nichtgeschehen im australischen Freiluftstudio fürs stumpfe Presspublikum referieren. Dieser Show zuzusehen oder Farbe beim Trocknen, macht schon keinen großen Unterschied. Über die infantile Nullität jedoch nicht bloß zu quatschen, sondern professionell zu reden, und zwar so, als handele es sich um ein Ding von Relevanz und Witz statt von Nichtigkeit und Deppenhumor -: Das faßt das ganze Elend des Journalistenlebens, seine Verächtlichkeit und Miserabilität wie in einer Dumpfnußschale.

Es geht freilich immer noch schlimmer, und deshalb mußte ich heute nachmittag auf der Website der Hamburger Morgenpost das hier sehen:

MOPO_Dschungelexpertin_Screen_01_20-01-16

Mopo.de, 20.1.2015

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2016: Sokolowsky schaut voraus

Dienstag, 5. Januar 2016 22:38

Augen_auf_(c)_Kay_Sokolowsky

Ich weiß natürlich genausowenig wie Sie, liebe Leserin, lieber Leser, was in den nächsten 361 Tagen auf uns zukommt. Aber mit den Jahren – von denen ich inzwischen einen ordentlichen Haufen zusammen habe – lernt der Mensch, die Zeichen zu deuten, die sich zeigen, wenn das Vergangene an der Schwelle zum Zukünftigen hockt, das heißt, so um Silvester herum.

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Abteilung: Bored beyond belief, Kaputtalismus, Selbstbespiegelung, Stadtstreicherei, Unerhört nichtig | Kommentare (0) | Autor:

2015: Sokolowsky blickt zurück

Mittwoch, 30. Dezember 2015 0:03

Jahresrueckblick_(c)_Kay_Sokolowsky

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(Das mußte einfach mal sein. – Und wenn Sie darüber nicht lachen können, versuch ich‘s mal mit diesem Dialog, neulich am Nebentisch belauscht:

JUNGE FRAU. Willste auch n Wasser?
IHRE MUTTER. Nee, das is Beschiß an der Leber.

Na dann: Prost Altjahr!)

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Weihnachtsbratten

Donnerstag, 24. Dezember 2015 15:49

Weihnachtskrippe_Ausschnitt_(c)_Andreas_Praefcke

Die Familie versammelt sich am Tisch mit Festschmaus (unten)


Die richtig interessanten Spam-Mails erhalte ich zur Zeit in meiner Dritt- oder Viertbeschäftigung als Administrator dieses Weblogs. Eva zum Beispiel, die ich zwar nicht kenne, die aber bestimmt anders heißt, fragt mich ein paar Stunden vor der Bescherung:

Weihnachtsratten_(c)_Kay_Sokolowsky

Das möchte ich eher nicht. Deshalb bleibe ich zu Hause und lasse niemanden rein, auch wenn er Knecht Ruprecht heißt. Oder Chris T. Kind.

Schwieriger als Evas Frage ist dagegen folgende:

Gans_Redezeit_23-12-15

Aufgeworfen wurde sie am Mittwochabend in der Call-in-Show „Redezeit“ auf NDRkInfo. (Einige unter Ihnen werden sich vielleicht erinnern, daß ich dort vor einer Woche als Fachkraft für Sternenkriege eingeladen war.)

Tja … Tierliebe und Weihnachten: Paßt das zusammen? Dürfen Vegetarier zu den Feiertagen ausnahmsweise Fleisch essen? (Aber nur, wenn sie mit Ratten feiern?) Eine Zuhörerin, gleichermaßen von christlichen wie veganen Motiven bewegt, sorgte für jene Klarheit, derer wir in diesen dunklen Tagen bedürfen:

 

Und darum gibt es bei uns Hirsch. – Jutdlime pivdluarit ukiortame pivdluaritlo!


Photo (Ausschnitt): By Andreas Praefcke (Own work (own photograph))
[GFDL or CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

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Ein Weihnachtsgeschenk im „Abfall“

Dienstag, 22. Dezember 2015 13:13

Grusskarte_Teaser

Den besonders treuen Lesern wird es aufgefallen sein: Anders als in vergangenen Jahren hat der „Abfall“ in dieser Saison auf einen Adventskalender verzichtet. Um dieses Versäumnis etwas auszugleichen, habe ich aus einem Blogpost älterer Tage eine Weihnachtsgrußkarte gefertigt. Dieehätten Sie gern? Kann ich verstehen. Und deshalb schenke ich Sie Ihnen (wg. Weihnachten). Damit Ihr Gesicht sich aber nicht vor lauter Frust in die Länge zieht, beachten Sie bitte die Bedienungsanleitung:

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Aufgelesen (3): Mutter Beimers Milch

Sonntag, 6. Dezember 2015 23:15

Lindenblüten_(c)_ArtMechanic

Dies sind keine Stilblüten

Heute abend wurde die Seifenoper „Lindenstraße“ 30iJahre alt. Zwei hervorragende Gründe, es beiidiesem Jubiläum bewenden und die Sache endlich sein zuilassen, sind auf Taz.de nachzulesen.

Denn ein Alt- und ein Jungschmock fühlten sich berufen niederzuschreiben, warum die Serie ihnen wichtigkbzw. nicht ganz egal ist. Sie haben der deutschen Sprache dabei mindestens so viel Schaden zugefügt wie das Ensemble der „Lindenstraße“ der Schauspielkunst.

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Trefflich gescherzt (6)

Sonntag, 15. November 2015 15:16

Lolcat_(c)_KorukoVolker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, hat Spiegel online einen herausragenden Witz zur Verfügung gestellt, den auch wir dem geneigten Publikum keinesfalls vorenthalten wollen:

Es gibt zu allem eine Alternative, das ist eine alte Lebensweisheit. Aber in vielen Fällen ist sie sehr viel schlechter. Angela Merkel ist eine herausragende Kanzlerin.

Und Volker ein herausragender Kauder.

Photo (Ausschnitt): „Lolcat“ by Koruko (Own work) [CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons

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Zeuge der Geschichte (1)

Dienstag, 10. November 2015 21:16


Als ich die Nachricht vom Tod Helmut Schmidts erhielt, hab ich erstimal eine geraucht.

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