Trefflich gescherzt (2)
Freitag, 6. März 2015 21:33

„Ich hätte gern ein Ka … Ka … ein kaltes Bier, bitte!“
Abteilung: Bored beyond belief, Unerhört nichtig | Kommentare (0) | Autor: Kay Sokolowsky
Freitag, 6. März 2015 21:33

„Ich hätte gern ein Ka … Ka … ein kaltes Bier, bitte!“
Abteilung: Bored beyond belief, Unerhört nichtig | Kommentare (0) | Autor: Kay Sokolowsky
Donnerstag, 5. März 2015 23:45

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Hier die Headline-Shortlist:
Abteilung: Bored beyond belief, Selbstbespiegelung, Unerhört nichtig | Kommentare (2) | Autor: Kay Sokolowsky
Dienstag, 3. März 2015 23:18
In Dan Simmons‘ prächtigem Abenteuerschauerhistorien-
schmöker Terror hat eine eher beschauliche Szene mich besonders, gleichsam synästhetisch beeindruckt. Denn ich las sie das erste Mal, als ich genauso fies verschnupft war wie dieser Tage. Die Passage beschrieb und beschreibt die Verstopfung meines Kopfes, den Geschmack in meinem Mund, das Geklump in meinem Hals und den Glitsch in meiner Nase besser, als ich es selber könnte.
—Zur Vorgeschichte: Der britische Marineleutnant John Irving hat eine junge Eskimofrau kennengelernt. Sie spendiert ihm aus Gastfreundschaft einen ordentlichen Streifen Robbenspeck; und der halbverhungerte, mit seinen Kameraden seit Monaten im arktischen Packeis gefangene Seemann greift nicht bloß aus Höflichkeit zu.
Es schmeckte wie ein seit zehn Wochen toter Karpfen, der unter den Abwasserrohren von Woolwich aus dem Schlamm der Themse gegraben worden war. Irving hatte das dringende Bedürfnis, sich zu übergeben, und setzte bereits an, den Bissen halb zerkauten Specks auf den Boden des Schneehauses zu spucken. (…)
—Zu seinem Entsetzen sah er, daß die Eskimofrau andeutete, er möge noch mehr von dem köstlichen Speck verzehren.
—Immer noch lächelnd schnitt er sich ein Stück ab und schluckte es hinunter. So mußte es sich anfühlen, wenn man sich einen riesigen Klumpen Nasenschleim eines anderen Geschöpfs in den Mund steckte.
Und nun wissen Sie, wie‘s mir derzeit geht. Ich bin mir selbst mein anderes Geschöpf.
Abteilung: Litterarische Lustbarkeiten, Selbstbespiegelung, Unerhört nichtig | Kommentare (0) | Autor: Kay Sokolowsky
Sonntag, 1. März 2015 16:25
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Hatschi half der Oma
Der gemeine Schnupfenschleim
sucht Nasen aller Arten heim.
Niesend gleicht der Mensch dem Tier.
Aber wir ham warmes Bier.
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Abteilung: Bored beyond belief, Discovery Channel, Lieder ohne Werte, Unerhört nichtig | Kommentare (0) | Autor: Kay Sokolowsky
Samstag, 28. Februar 2015 22:34
Das erwartet eins nun wirklich nicht – im aktuellen Reklameprospekt des Discounters Lidl die Antwort auf eine der letzten Fragen der Menschheit zu finden:

Und folgende Patentlösung hätte eins erst recht nicht erwartet:
Abteilung: Bored beyond belief, Kaputtalismus, Unerhört nichtig | Kommentare (0) | Autor: Kay Sokolowsky
Freitag, 27. Februar 2015 21:49
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Das Mysterium des Messerhelden
Wie, o Zauberer der Zwiebel,
wehrst du ab ihr größtes Übel?
Was mag dein Geheimnis sein?
Ich muß schon beim Hinschaun wein‘.
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Abteilung: Bored beyond belief, Discovery Channel, Lieder ohne Werte, Unerhört nichtig | Kommentare (4) | Autor: Kay Sokolowsky
Sonntag, 22. Februar 2015 22:52
AL, DF und MS gewidmet
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Falls mal was wirklich Interessantes in Hamburg passiert, verpaß ich es garantiert. So auch am vergangenen Donnerstag, als die Regisseurin Ulrike Zimmermann im „lichtmesz-kino“ ihren gemeinsam mit Claudia Richarz angefertigten Dokumentarfilm Vulva 3.0 – Zwischen Tabu und Tuning vorstellte.
—Hätte ich die Ankündigung der Show bloß vorher gelesen! Ich hätte es mir zweimal überlegt, den Donnerstagabend mit Geschirrspülen und Wäschefalten zu verbringen:
Das Zeigen der Vulva vertreibt Bären und Löwen, lässt den Weizen höher wachsen, beruhigt Sturmfluten, und Dämonen haben Angst davor. Der Teufel läuft weg. Das Zeigen der Vulva rettet die Welt.
Abteilung: Bored beyond belief, Moving Movies, Unerhört nichtig | Kommentare (1) | Autor: Kay Sokolowsky
Samstag, 21. Februar 2015 23:59
Die Plakate überklebt, der Spot aus den Kinos verschwunden … Ich muß es einsehen: Die Zeit meines Weltruhms ist Geschichte … Glorreiche, klar! Aber, ach, vergangen, vorbei, versunken. Seit einigen Tagen sehen mich die Leute nicht mal hinter meinem Rücken an.
—Schon richte ich mich darauf ein, den Rest meiner Tage als lebende Legende, mehr Mythos denn Mensch, zu verbringen. Da steckt man mir das–hier in die Mailbox:

Bin wirklich ich gemeint? Aber hallo, dort steht‘s ja:
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Abteilung: Kaputtalismus, Selbstbespiegelung, Sokolowsky anderswo, Unerhört nichtig | Kommentare (0) | Autor: Kay Sokolowsky