Archiv für die Abteilung 'Selbstbespiegelung'

Rück Ein Aus Blick

Samstag, 24. März 2018 1:18

Falls Sie, werte Leserin, lieber Leser, sich fragen, warum ich dieser Tage so wenig sage, obwohl weißgott sehr viel zu melden wäre …  Nun …

Vorhin stand ich in der Küche, schaute neben die Spüle und sah eine Reflexion der Welt, der Zeit, des Lebens, eine Metapher, die alles erklärt, bloß ohne Worte. Könnte ich malen, dies wär mein Motiv:

Ja!, so sieht es derzeit in meinem Hirnkastl aus. Sortiertes Chaos, forcierte Entropie. (Die Hoffnung, wenn eine ist, versteckt sich in den Details.)

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Abteilung: Aphone Aphorismen, Ich Ich Ich, Selbstbespiegelung | Kommentare (4) | Autor:

Brot für meine Welt

Samstag, 6. Januar 2018 0:04

Seltsam … Auf kein Buch, keinen Aufsatz, keine Glosse, keinen Aphorismus war ich je so uneingeschränkt stolz wie vorhin auf das, was meine Hände aus Mehl, Wasser und Zutaten kneteten. Oder vielleicht nicht stolz. Sondern, besser: mit mir im Reinen. – Seltsam. Oder vielleicht nicht.

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Abteilung: Bored beyond belief, Selbstbespiegelung, Unerhört nichtig | Kommentare (5) | Autor:

Lüber schrübe ich darüber

Montag, 13. November 2017 21:29



Ich hab Worte, Macht hat Waffen.
Was ich schreib, macht mir zu schaffen.
Denen nicht, den Alpha-Affen.
Raffen gar nix außer raffen.
Kleiber, Keiler, Bienen, Biber:
Lüber schrübe ich darüber.

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Abteilung: Lieder ohne Werte, Selbstbespiegelung | Kommentare (2) | Autor:

Hey lieber Mann!

Donnerstag, 26. Oktober 2017 1:09


Vorbemerkung: Ich bin 54 Jahre alt. Ich bin glücklich verheiratet. Ich habe seit langer Zeit nicht mehr nach intimen Bekanntschaften gesucht, und ich suche weiterhin keine. Dennoch erreichen mich per E-Mail jeden Tag Avancen blutjunger, bildschöner Frauen, die teils in Osteuropa, teils in Ostasien zuhause sind und sich, ich weiß nicht warum, brennend für mich interessieren.

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Abteilung: Bored beyond belief, Lieder ohne Werte, Selbstbespiegelung, Unerhört nichtig | Kommentare (4) | Autor:

Menopausenzeichen

Donnerstag, 21. September 2017 23:18

Einen Monat ist es her, daß ich hier was hinterließ. Ältere Wühler im „Abfall“ kennen solche langen Auszeiten von mir. Sie erinnern sich vielleicht auch an ein Gedicht, das ich mal darüber schrieb, eins meiner besseren. Trotzdem fragte jemand aus der guten alten Garde neulich (und besorgt) nach, wo ich denn nur geblieben sei, ob es dieses Blog noch gäbe. Nun – ich war da. Aber nicht hier. Das Bloggen reizte mich schlicht nicht. Das lag keineswegs an fehlender Resonzanz. So klein mein Publikum auch sein mag, an Zuspruch und Gentilezza hat es mir hier nie gemangelt. Ich freue mich über jeden Leser, der mich lobt (klar), und jeden, der mich kritisiert (echt). Solche Signale des Interesses sind wie Leuchtfeuer in der Dunkelheit des nächtlichen Meers, ein Wegweiser zur Zivilisation und manchmal ein Trost.

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Abteilung: Inside "Abfall", Qualitätsjournalismus, Selbstbespiegelung | Kommentare (6) | Autor:

Im Schreibergarten

Montag, 19. Juni 2017 23:26



Wäre dies mein letzter Sommer,
wäre er besonders groß.
Wäre dies die letzte Runde,
säße mir im Hals ein Kloß.

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Abteilung: Lieder ohne Werte, Parzelle 63, Selbstbespiegelung, Sommerfrische | Kommentare (2) | Autor:

Ein bißchen verknallt …

Donnerstag, 15. Juni 2017 23:46

Wunderfrau in zivil

… hat sich Kay Sokolowsky, nämlich in die Schönheit, die Sie neben diesen Zeilen sehen. Wer sie ist, warum ein älterer Herr wie er die junge Dame anschmachtet und was das alles mit antiken und modernen Mythen zu tun hat: Das können Sie im Partnerblog „Die Nacht der lebenden Texte“ erfahren. Das heißt, in einem taufrischen Gastbeitrag von Sokolowsky.

Was dort nicht steht, ist dies: Der Autor lebt trotz Narreteien weiterhin in einer glücklichen Ehe, seine Frau duldet weiterhin seine – unter anderem hier und hier dokumentierten – Flirts mit Frauen, die er gar nicht persönlich kennt. So lange er keinen Fanclub gründet oder im Wohnzimmer einen Altar für seine Idole errichtet. Aber das wird nie passieren, denn vom Duft der Räucherkerzen würde auch Kay Sokolowsky übel.

Ich wiederum freue mich, ziemlich neutral, mit dem Bild oberhalb dieser Zeilen meines Meisters Weblog schmücken zu dürfen. Bevor womöglich zum vierten Mal diese irgendwie obszöne EU-Graphik die Startseite verunstaltet.

Aber nun ab in die „Nacht“, wenn ich im Namen meines Herrn bitten darf!

Gez. „Abfall“-Admin

Photo: „Gal Gadot cropped lighting corrected”,
by Gage Skidmore [CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons

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Abteilung: Selbstbespiegelung, Sokolowsky anderswo | Kommentare (2) | Autor:

Ein Merci an Sie

Dienstag, 6. Juni 2017 21:00


Heute vor fünf Jahren ist dieses Blog zur Welt gekommen, und obwohl mir seitdem öfters danach war, die Brocken hinzuschmeißen, hab ich‘s gelassen. Vielleicht um mir selbst etwas zu beweisen, vielleicht weil mir hier keiner dreinredet. Ziemlich sicher aber wegen mancher Rezipienten. Denn wenngleich ich öfters behauptet habe, mir sei es schnurz, ob irgendwer außer mir diese Notizen wahrnimmt, freue ich mich doch jedesmal, wenn sie nicht nur gelesen, sondern sogar verständig kommentiert werden.

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Abteilung: Inside "Abfall", Lieder ohne Werte, Selbstbespiegelung, Studio Soko | Kommentare (2) | Autor: